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Exotische Blumen – Paradiesvögel! Spektakuläre Schnittblumen!
Höhe 100-150 cm. Eine außergewöhnlich dekorative Zimmerpflanze mit ledrigen Blättern von bis zu 40 cm Länge.
Die großen, ungewöhnlich geformten Blütenstände erinnern an Vögel aus dem Garten Eden. Die Blütenblätter leuchten in Orange und Himmelblau. Die Blüte hält bis zu anderthalb Monate an der Pflanze und zwei bis drei Wochen nach dem Abschneiden.
Sie zählt zu den teuersten Blumen für einen Blumenstrauß und ist gleichzeitig eine prächtige Topfpflanze.
LANDWIRTSCHAFTLICHE TECHNOLOGIE: Bevorzugt einen hellen, sonnigen Standort, sollte aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Die Anzucht von Strelitzien aus Samen ist ein komplexer Prozess, der Zeit und Geduld erfordert.
Die Aussaat ist ganzjährig möglich. Weichen Sie die Samen vor der Aussaat 12 Stunden lang in warmem Wasser (20–22 °C) ein. Säen Sie sie 0,5–1 cm tief aus. Bei einer Temperatur von 24–25 °C keimen die Sämlinge nach 30–40 Tagen. Pikieren Sie die Sämlinge mehrmals und pflanzen Sie sie erst im zweiten Jahr endgültig ins Freiland. Die Pflanze blüht im vierten oder fünften Jahr. Überwintern Sie die Pflanzen an einem kühlen Ort. Düngen Sie sie im Sommer alle zwei Wochen mit einem Blumendünger.
Blütezeit: Februar-Juli.

Strelitziensamen verlieren ihre Keimfähigkeit sehr schnell, daher sollten sie sofort nach Erhalt ausgesät werden. Entfernen Sie die orangefarbene Hülle und rauten Sie die dicke Samenhaut leicht mit feinem Sandpapier oder einer Nagelfeile an. Weichen Sie die Samen anschließend über Nacht in heißem Wasser (30–40 °C) mit 5 Tropfen Volldünger ein. Alternativ können Sie die Samen auch zwei Tage in Wasser, dann einen Tag in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung und anschließend einen weiteren Tag in Epin einweichen.
Am besten sät man die Samen in sauberen, feuchten Sand. Nicht zu tief säen – den Samen nur so weit in die Erde drücken, dass der kleine schwarze Teil des Samens sichtbar ist. Die Samen an einem dunklen, warmen Ort (25 °C bis 30 °C) keimen lassen und den Sand feucht halten. Mit Bodenwärme keimen die Samen in etwa vier Wochen.
Eine Woche nach der Aussaat sollte man die Samen täglich kontrollieren. Sobald sich eine Wölbung oder Schwellung zeigt, sollte man sie vorsichtig in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand umpflanzen. Ab diesem Zeitpunkt benötigt der Samen ständig frische Luft; andernfalls wurzelt er zwar, keimt aber nicht, und die Wurzel kann bei Luftmangel faulen.
Bedenken Sie aber, dass Strelitziensamen zwischen einem Monat und einem Jahr zum Keimen brauchen können, also graben Sie sie nicht übereilt aus.
Es empfiehlt sich, der jungen Pflanze im Winter zusätzliches Licht zu geben und sie im ersten Jahr warm zu halten (etwa 25–27 °C). Aus Samen gezogene Strelitzien blühen nach vier Jahren.

