Phaseolus vulgaris var. nanus
Hersteller: Franchi
Im Paket:50,0 g
Verfügbarkeit:9
2,17€
Preis ohne Steuer 1,75€
Buschbohne "Purple King".
Frühe Sorte Stangenbohne mit violetter Hülsenfärbung.
1,0 g = 2-4 Samen.

* Pflege, Bewässerung und Düngung von Bohnen.
Die Bohne steht in Bezug auf Trockenheitsresistenz unter den Hülsenfrüchten an vierter Stelle. Verträgt Temperaturen bis +40°C gut.
Während der Vegetationsperiode verbrauchen die Pflanzen viel Stickstoff, Phosphor, Kalium und Kalzium.
Die Pflege der Kulturen besteht in systematischer Bodenlockerung in den Reihenzwischenräumen, Unkrautbekämpfung in den Reihen, Düngung, Schädlings- und Krankheitsbekämpfung.
Mit der Bodenlockerung beginnt man, wenn die Sämlinge erscheinen (d.h. sobald die Reihen erkennbar sind), und später — bei Bedarf, gleichzeitig mit dem Jäten von Unkraut.
Beim Erscheinen des ersten echten Blattes werden die Sämlinge an verdichteten Stellen ausgedünnt, wobei die Pflanzen in der Reihe in einem Abstand von 10-12 cm verbleiben.
In der Knospenbildungsphase werden die Bohnen mit Mineraldüngern in einer Menge von 15 g Superphosphat, 5 g Kaliumchlorid pro 1 qm gedüngt.
Bei Bedarf kann man mit Königskerzenjauche düngen (auf 20 Eimer Wasser nimmt man 3 Eimer frische Königskerzenjauche und einen Eimer Asche).
Ein Überschuss an Feuchtigkeit, besonders vor der Blüte, fördert ein üppiges Wachstum der Blattmasse, was die Blütezeit und natürlich auch die Fruchtbildung verzögert.
Daher werden Bohnen vor der Blüte einmal pro Woche mit 6-8 l pro 1 qm bewässert. Während der Blüte und Fruchtbildung wird die Bewässerungsmenge verdoppelt,
d.h. auf 12-15 l pro 1 qm, da sonst ein Feuchtigkeitsmangel im Boden zu einem massenhaften Abfallen der Blüten und einer Unterbrechung der Reifung der Hülsen führt.
Die Bohne ist ein Selbstbestäuber. Der Pollen reift noch in der Knospe, und die Bestäubung erfolgt vor dem Öffnen der Blüte.
Die Blüte eines Triebes bei Buschbohnen dauert 10-12 Tage, die Pflanzen insgesamt — 20-25 Tage, bei Kletterformen dauert die Vegetationsperiode 1-2 Monate.
Klettersorten von Bohnen werden mit Hilfe von Spalieren angebaut. Ihre Höhe sollte 2,5-3 m betragen.
Über den Beeten innerhalb des Rahmens kann man Bögen aufstellen und die Aussaat mit Folie abdecken, wenn Frostgefahr besteht.
Als Spalier kann man Gebäude, Zäune, Veranden, Balkone, Lauben verwenden.
Beete mit Buschbohnen lassen sich auch gut mit Folie abdecken. Darunter wird die Feuchtigkeit gespeichert und der Boden erwärmt sich schneller.
Bei heißem Wetter kann man die Folie beschatten, wenn man sie nicht entfernen möchte, indem man sie mit einer Lösung aus Kreide oder einem Brei aus Erde besprüht.
Die Pflege der Bohnenkulturen ist einfach. Man muss regelmäßig jäten, lockern und bei Bedarf gießen.
Während der intensiven Wachstumsphase sind je nach Bodenverhältnissen 1-3 Mal Flüssigdüngungen erforderlich
und der Menge der bei der Bodenvorbereitung für die Aussaat eingebrachten Düngemittel.
Ernte.
Die Ernte der Hülsen erfolgt, sobald sie reif sind. Buschbohnen reifen gleichzeitig, und daher wird die gesamte Ernte fast gleichzeitig eingebracht.
Um mehr Hülsen zu ernten, muss man die Ernte rechtzeitig einbringen: Wenn man drückt, brechen die reifen Hülsen leicht in der Mitte durch.
Kletterbohnen sind sehr dekorativ — sie haben schöne Blüten (weiß, rosa und lila).
Für die Schote werden die Bohnen 8-10 Tage nach der Bildung der Fruchtansätze geerntet, bei einer Hülsenlänge von 5 bis 14 cm, einer Breite und Dicke von 0,6-1,1 cm.
In dieser Phase sind bei Zuckersorten die Klappen der Hülsen am saftigsten, mit Samen, die nicht größer als ein Weizenkorn sind, und einem Fruchtfleisch,
das den gesamten Raum zwischen den Klappen ausfüllt (sie brechen leicht).
Die Ernte erfolgt in mehreren Schritten, in Abständen von 5-8 Tagen, je nach Bildung reifer Hülsen. Man sollte nicht zulassen, dass die Hülsen überwachsen.
Der Ertrag an Bohnen beträgt durchschnittlich 1 kg pro 1 qm.
Krankheiten der Bohnen und Maßnahmen zur Bekämpfung.
Den größten Schaden verursachen an Bohnen Anthraknose und Bakteriose. Beim Auftreten der ersten Anzeichen einer Infektion werden die Pflanzen mit 1%iger Bordeauxbrühe besprüht.
Schädlinge der Bohnen und Maßnahmen zur Bekämpfung.
Der Hauptschädling der Bohne ist die Blattlaus. Zur Bekämpfung kann man folgende Rezepte verwenden.
Frische Erlenblätter (2 kg auf einen Eimer Wasser) lässt man einen Tag ziehen, kocht sie dann 30 Minuten lang, seiht sie ab und besprüht die Pflanzen.
1 kg Tabakstaub wird mit 10 l warmem Wasser übergossen und 2 Stunden lang bei schwacher Hitze gekocht. Dann wird Wasser bis zum ursprünglichen Volumen hinzugefügt,
3 Tage lang in einem dicht verschlossenen Behälter ziehen gelassen und abgeseiht. Vor dem Gebrauch werden auf je 2 l Sud 10 l Wasser gegeben.
Wirksam ist ein Sud aus trockenen, zerkleinerten Tomatenblättern (2 kg Blätter werden eine Stunde lang in 3 l Wasser gekocht).
Beim Besprühen werden 2 l gefilterter Sud mit 5 l Wasser verdünnt.

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