Preis ohne Steuer 1.14€
Mittelfrühe Sorte (Vegetationsperiode 69-78 Tage), die einen mittelgroßen Kopf bildet. Das Blatt ist leicht gewellt, hellgrün.
Empfohlenes Pflanzschema 30 x 25 cm.
* WIE SENKT MAN DEN SÄUREGEHALT DES BODENS?
Der Säuregehalt des Bodens kann durch die Zugabe von neutralisierenden Materialien gesenkt werden - Kalk- oder Dolomitmehl, gemahlene Kreide, Holzasche.
Die Dosierung hängt vom Säuregehalt, der mechanischen Zusammensetzung des Bodens und der angebauten Kultur ab. Die Norm für die Zugabe von Kalkmaterialien hängt auch von der Feinheit der Mahlung ab.
Große Partikel mit einem Durchmesser von mehr als 4 mm haben eine schwache neutralisierende Wirkung. Bei der Vertiefung der Ackerkrume werden die Kalkmengen proportional zur Dicke der zu vertiefenden Schicht erhöht.
Kalk wird am besten gleichzeitig mit Mist ausgebracht, was den schnelleren Abbau organischer Substanz fördert. Auf Torf- und Sandböden ist es besser, Dolomitmehl oder Holzasche auszubringen, die den Boden zusätzlich mit Mikroelementen anreichern.
Kalk wird ein bis zwei Jahre vor der Pflanzung des Gartens beim Umgraben des Bodens ausgebracht. Eine einmalige Kalkung wirkt sich fünf bis acht Jahre lang positiv auf den Boden aus.
Die Wirkungsdauer von Kalk ist auf lehmigen Böden länger als auf sandigen.
Um einen bestimmten pH-Wert aufrechtzuerhalten, müssen jährlich 100 g/m2 CaC03 in den Boden eingebracht werden.
Auf Sandböden sollte die Kalkung alle drei bis fünf Jahre wiederholt werden, auf lehmigen Böden alle fünf bis sieben Jahre. Der Boden kann zu jeder Jahreszeit gekalkt werden.
Der beste Effekt wird erzielt, wenn der Boden gleichzeitig mit dem Umgraben des Grundstücks im Herbst oder Frühjahr gekalkt wird. Dabei wird der Kalk beim Umgraben in die Furche eingebracht oder auf der Bodenoberfläche verteilt, woraufhin das Grundstück umgegraben wird.

