Preis ohne Steuer 1.25€
Pflanzenhöhe 100-120 cm.

Gyula Siska.
Die botanische Bezeichnung dieser Pflanze stammt vom lateinischen Wort «Lupus», was «Wolf» bedeutet.
Einer alten Legende zufolge wurde aus Lupinen ein spezielles Mittel zur Verwandlung in einen Wolf hergestellt. Volkssagen besagen, dass er diesen Namen für seine Fähigkeit erhielt, in jedem Gelände und bei allen Wetterbedingungen zu überleben.
In der Natur gibt es etwa 300 ein- und mehrjährige Arten. Für die dekorative Verwendung sind mehrjährige Arten wie die Strauchlupine (Lupinus arboreus), die Nootka-Lupine (Lupinus nootkanensis) und die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus Lindl.) am interessantesten. Gerade die letztgenannte Art verdient besondere Aufmerksamkeit. Sie stammt aus Nordamerika und wurde 1826 nach Europa eingeführt.
Bei Pflanzen, die älter als zwei Jahre sind, ragt der Wurzelhals einige Zentimeter über die Bodenoberfläche hinaus, der mittlere Teil der Pflanze stirbt allmählich ab, und an seine Stelle treten neue Blattrosetten. Um die Zierwirkung zu erhalten und die Lebensdauer zu verlängern, werden die Pflanzen angehäufelt, damit sich die Seitenwurzeln besser entwickeln können.
An einem Standort kann die Lupine 4–5 Jahre wachsen, danach sterben die Pflanzen ab, aber an ihrer Stelle erscheinen durch Selbstaussaat neue. In der Regel kommt es bei der Selbstaussaat nach einigen Jahren zu einer so genannten Sortenentartung, d. h. das Verschwinden verschiedener Farben und das Überwiegen der dominanten Farbe. Bei der Lupine ist diese Farbe blau-violett.
Wenn also in Ihrem Garten ursprünglich eine Farbmischung gewachsen ist, werden an dieser Stelle nach 4–5 Jahren nur noch blaue Lupinen wachsen.
Um besonders schöne Exemplare zu erhalten, wird eine zweite Vermehrungsmethode angewendet — die Teilung der Pflanze. Die Erneuerungsknospen, die sich an der Basis des Stängels bilden, werden mit einem scharfen Messer unbedingt zusammen mit einem Stück des Wurzelhalses herausgeschnitten und an einem schattigen Ort in sandige Erde gepflanzt. Die beste Zeit dafür ist unmittelbar nach dem Ende der Blütezeit.
Nach 20–30 Tagen bilden die Stecklinge junge Wurzeln, und die Pflanzen können an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden.
Die Wahl der Nachbarn.
Dank der großen Vielfalt an Formen und Farben können die Russell-Hybriden in der Landschaftsgestaltung und für den Schnitt weit verbreitet eingesetzt werden.
Früh am Morgen geschnittene Blütenstände behalten ihre Zierwirkung 5–7 Tage lang. In Blumenbeeten werden Lupinen in Gruppen nach einzelnen Farben oder in einer Mischung vor einem grünen Rasen gepflanzt.
Mit Lupinen lassen sich so bekannte und beliebte Stauden wie Iris, Lilien, Rittersporn, Gartenmargeriten, Hosta und Astilben wunderbar kombinieren.
In gemischten Blumenbeeten mit diesen Kulturen nimmt die Lupine den zweiten Platz ein, aber in Einzelpflanzungen-Solitären — ist sie erstaunlich schön.

