Preis ohne Steuer 1.25€
Mittelfrühe Sorte.
Für die Gewinnung von frühen Erzeugnissen wird er durch Setzlinge angebaut (Aussaat der Samen in Gewächshäusern: April - Mai).
Man kann diesen Salat auch in der Sommerfruchtfolge anbauen. Liebt Feuchtigkeit. Pflanzschema 30 x 30 cm..
Der Römersalat (oder Romano) gehört zu den Kopfsalat-Unterarten des Lattichs. Dabei zeichnet sich der Kopf des Romano-Salats durch seine Lockerheit und den zarten Nussgeschmack seiner saftigen grünen Blätter aus.
Diese Sorte ist mittelfrüh (vollständige Reife 90 Tage nach der Aussaat), die vom Frühjahr bis zum Herbst im Freiland angebaut wird.
Für die Gewinnung von frühen Erzeugnissen wird er durch Setzlinge angebaut (Aussaat der Samen in Gewächshäusern: April - Mai). 1,0 g = 800-1100 Samen.
Sehr licht- und feuchtigkeitsliebend. Pflanzschema 30 x 30 cm.
* Salat-Romaine wird von Anfang Juli bis Ende August für den Herbstverzehr ausgesät. Die Aussaatmenge für Kopfsorten beträgt bei einmaligem Durchbrechen bis zu 2 kg/ha, bei zweimaligem Durchbrechen 2,5-3,0 kg/ha.
Bei der Anzucht ohne Setzlinge wird zweimal ausgedünnt. Die Aussaatmenge für Blattsorten bei flächiger Aussaat beträgt 4-7 kg/ha.
Die Anzucht mit Setzlingen wird verwendet, um eine frühe Ernte zu erzielen. Zuerst werden Sämlinge gezogen, die dann in Töpfe oder Torf-Humus-Becher mit einer Größe von 3x3 bis 6x6 cm, je nach Vorbereitungszeit der Setzlinge, pikiert werden. Für die Gewinnung von Setzlingen werden die Samen 30...35 Tage vor der Auspflanzung ins Feld ausgesät. In eine Kiste (20...25x40 cm) werden 0,5 g Samen ausgesät. Bei einer Temperatur von +20+22°C erscheinen die Keimlinge nach 2-3 Tagen, danach wird die Temperatur auf +10+12°C gesenkt. In der Phase des echten Blattes werden die Sämlinge in Würfel oder Töpfe pikiert, die zuvor reichlich bewässert wurden. Beim Pflanzen wird der Würfel nicht mehr als zwei Drittel der Höhe versenkt.
Die Pflege der Aussaat besteht in der flachen Lockerung der Zwischenreihen, dem Jäten von Unkraut und dem Gießen bei trockenem Wetter. Das Bewässerungsregime beeinflusst die Höhe der Konzentration von Nitrat-Ionen in den Pflanzen, insbesondere bei hohen Temperaturen. Während der Kopfbildung wird nur in Furchen bewässert.
Die Ernte erfolgt am Abend oder am frühen Morgen, wenn die Pflanzen abgekühlt sind und daher ihr frisches, verkaufsfähiges Aussehen besser erhalten bleibt.
In seinen Eigenschaften ähnelt Romaine den spät reifenden Kopfsalatsorten, unterscheidet sich aber von ihnen durch seine Anspruchslosigkeit, seine Widerstandsfähigkeit gegen das Schießen und seine längere Lagerfähigkeit.
Römischer Salat ist kälteresistent, gut abgehärtete Setzlinge vertragen eine Temperaturabsenkung bis zu -3°C. Aber während der Kopfbildung wirken sich selbst die leichtesten Fröste negativ auf das weitere Wachstum der Pflanzen aus.
Römischer Salat ist sehr anspruchsvoll an erhöhte Beleuchtung, obwohl er sich auch an eine sehr geringe Beschattung anpassen kann. Beschattete Plätze sind für ihn nicht geeignet, da sich bei Lichtmangel kleine und sehr lockere Köpfe bilden.
Wie alle Kopfsalate ist auch der römische Salat anspruchsvoll an erhöhte Bodenfeuchtigkeit, verträgt aber keine Überfeuchtung, da längere Regenfälle zum Verfaulen der Pflanzen führen. Gleichzeitig wirkt sich ein Mangel an Feuchtigkeit im Boden negativ auf die Größe und Dichte des Kopfes aus und kann zu einer vorzeitigen Stängelbildung der Pflanzen führen. Dabei schmecken die Blätter stark bitter und sind nicht jedermanns Geschmack.

