Eine spezielle Mischung aus natürlichen Komponenten für den Anbau und die Umpflanzung von Orchideen sowie anderen epiphytischen Pflanzen. Die Mischung ist porös, nimmt Feuchtigkeit gut auf und speichert sie, enthält keine Krankheitsüberträger.
Zusammensetzung des Substrats: 75 % Mulch, 10 % Perlit, 3 % Lava, 5 % Holzkohle, 7 % Blähton.
pH 5,5-6,5
Feuchtigkeit bis zu 70%.
Substrat für Orchideen ist am einfachsten in fertiger Form zu kaufen, aber man kann es auch selbst zubereiten (in diesem Fall kann man auch getrockneten Kuhmist, Nussschalen und zerkleinerte Eichenblätter hinzufügen).
In letzter Zeit gibt es einen Trend, Orchideen auf künstlichem Substrat anzubauen. Besonders beliebt ist Blähton. Früher wurde dieses leichte und poröse Material nur zur Drainage verwendet. Heute hat es sich auch als Hauptfüllstoff durchgesetzt. Man sollte jedoch bedenken, dass die Granulate Salze aus dem Leitungswasser ansammeln, und wenn die Wurzeln am Blähton festwachsen, nehmen sie schädliche Substanzen auf. Ein weiterer Nachteil von Blähton ist, dass das Material schnell austrocknet und beginnt, den Wurzeln Feuchtigkeit zu entziehen. Aber wenn Sie Ihre Pflanzen gerne oft gießen, ist ein solches Substrat die ideale Lösung.
Pflege der Orchidee nach dem Umpflanzen.
Das Hauptprinzip bei der Pflege einer tropischen Pflanze nach dem Umzug in einen neuen Topf ist, ihr Zeit zur Anpassung zu geben. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Frage, wie man die Orchidee nach dem Umpflanzen gießt. Wenn Sie die Wurzeln gereinigt und vom Substrat befreit haben, sollten Sie die Blume im neuen Topf nicht erneut gießen. Nehmen Sie das Gießen nach 5-7 Tagen wieder auf. In dieser Zeit ist nur Besprühen erlaubt.
Während der Anpassung ist es besser, die Orchidee an einen schattigen Ort zu stellen und erst nach einer Woche ans Licht zu bringen. Die optimale Temperatur für die Eingewöhnung an den neuen Topf beträgt 20-22°C.
Eine Düngung der umgepflanzten Orchidee ist frühestens nach einem Monat möglich.

