Capsicum annuum L.
Hersteller: Semo
Im Paket:15 s.
Verfügbarkeit:3
4,83€
Preis ohne Steuer 3,90€
Paprika "Lungy" F1.
Sehr früher Hybrid mit guter Resistenz gegen Krankheiten und Stressbedingungen.
Die Früchte sind breit, kegelförmig; in technischer Reife grün, in biologischer Reife dunkelrot.
Geeignet zur Ernte sowohl in technischer als auch in biologischer Reife.
Empfohlen für Freiland sowie Folien- und Glasgewächshäuser.
Ideal für Frischmarkt und Verarbeitung dank dicker Fruchtwände und einheitlicher Form.

* Süßpaprika gehört zu den gefragtesten Gemüsekulturen. Wie erzielt man maximale Erträge im unbeheizten Foliengewächshaus?

ANZUCHT DER JUNGPLANTEN.
In unbeheizten Foliengewächshäusern werden die Samen Mitte März für Jungpflanzen ausgesät, die Pflanzung ins Gewächshaus erfolgt Ende Mai.
Aussaat.
Empfohlen ist die Aussaat in Kunststoffschalen oder „Nährwürfeln“. So bleibt der Wurzelballen beim Umpflanzen stabil, der Stress ist geringer und Saatgut wird gespart.
Saattiefe 1 cm. Mit Folie abdecken, damit die obere Bodenschicht nicht austrocknet. Sobald erste Keimlinge sichtbar sind, die Abdeckung entfernen.
Optimale Bedingungen.
Für gleichmäßige Keimung und Auflaufen in 5–7 Tagen ist +25…+30°C nötig. (Bei +13…+15°C erscheinen Keimlinge erst nach 18–25 Tagen, teils später.) In den ersten 3–4 Tagen nach dem Auflaufen wird auf +18°C abgesenkt, danach etwa +25°C gehalten. Die Substratfeuchte sollte 75–80% der Feldkapazität betragen.
Umtopfen.
In Schalen (3×3×3 oder 4×4×4 cm) wachsen die Sämlinge 15–20 Tage bis zum ersten Laubblatt, dann werden sie in größere Töpfe (10×10×10 cm) umgesetzt. Nach Blattschluss wird auf 20–25 Pflanzen/m² gestellt, bis zur Auspflanzung.
Anzucht mit Pikieren.
Beim Pikieren wird in Reihen gesät, Reihenabstand 3–4 cm. Nach 20–25 Tagen, bei 1–2 Laubblättern, werden die Sämlinge in 8×10 oder 10×10 cm Töpfe pikiert.
Düngung.
Paprika reagiert gut auf Düngung. Jungpflanzen 2–3 Mal im Abstand von 10–12 Tagen düngen. Erste Düngung im Stadium von 2 Laubblättern (bei Pikieren frühestens 10–15 Tage danach). Konzentration der Nährlösung maximal 0,5%.
Abhärten.
2–3 Wochen vor der Pflanzung abhärten: weniger gießen, Temperatur auf +20…+22°C tagsüber und +16…+18°C nachts senken.
PFLANZUNG INS GEWÄCHSHAUS.
Pflanzalter 50–60 Tage. Dann sind die Pflanzen 30–35 cm hoch, haben 15–18 Blätter und offene Blüten. Vor der Pflanzung gut wässern.
Empfohlene Pflanzabstände: (80+40)×30–35 cm, (80+60)×30–35 cm oder (100+60)×30–35 cm. Ziel: gleichmäßige Verteilung mit 3–4 Pflanzen pro m².
PFLEGE.
Temperatur.
Nach der Pflanzung wird die Temperatur je nach Licht und Entwicklungsstadium angepasst.
Vor der Fruchtbildung an sonnigen Tagen 24…28°C. Bei 30…35°C werden die Pflanzen gehemmt und Knospen können abfallen (ähnlich bei 15°C oder weniger). Bei Bewölkung: 20…22°C tagsüber, 17…19°C nachts.
Während der Fruchtbildung: sonnig 24…30°C, bewölkt 20…22°C, nachts 18…20°C.
Optimale Bodentemperatur: 20°C. Höhere Temperaturen fördern Blattmasse, verzögern aber die Wurzelentwicklung und können den Fruchtansatz verschlechtern.
Boden- und Luftfeuchte.
Gute Wasserversorgung erhöht Ertrag und Fruchtqualität. Das Wurzelsystem ist empfindlich gegenüber hoher Salzkonzentration; daher häufig, aber mäßig gießen. Am besten morgens direkt an den Wurzelbereich. Optimale Bodenfeuchte: 75% vor der Fruchtbildung und 80% währenddessen. Unregelmäßige Bewässerung kann Fruchtrisse verursachen.
Die relative Luftfeuchte sollte 65–77% nicht überschreiten; bei höherer Feuchte wird Pollen weniger vital und Blüten/Fruchtansätze können abfallen.
Düngung.
Alle 2 Wochen düngen; erste Gabe 15 Tage nach dem Anwachsen. Organische Düngung wirkt sehr positiv: Gülle/Mistjauche 1:10 mit Superphosphat (20–30 g pro 10 L). Aufwand bis 5 L/m².
Formierung.
Zwei kräftige Seitentriebe als „Gerüst“ belassen, остальные entfernen. Haupttriebe an der Spalierhöhe anbinden. In jeder Verzweigung den stärksten Trieb als Haupttrieb belassen, den schwächeren über dem ersten Blatt einkürzen. Erste „Kronblüte“ entfernen. Während der Blüte die Pflanzen täglich leicht schütteln; Hummeln sind ebenfalls möglich.
ERNTE.
Je nach Reife 1–2 Mal pro Woche ernten. Ernte in technischer (grün) oder biologischer Reife (rot, gelb, orange) möglich.
Süßpaprika ist vitaminreich; 20–50 g Frucht decken den Tagesbedarf an Vitamin C und P-aktiven Stoffen.

SALAT „TABBOULEH“ (Rezept aus dem Libanon).
Bulgur 1 Tasse
Süßpaprika 1 Stk (groß)
Gurke 1 Stk
Tomaten 2 Stk (mittel)
Frische Kräuter nach Geschmack
Olivenöl 2 EL
Zitronensaft 1/2 TL
Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack.

 

 

 

 

 

 

 

1. Bulgur gründlich waschen und das Wasser mehrmals wechseln, bis es klar ist.
2. Bulgur in Wasser kochen (1 Teil Bulgur auf 2 Teile Wasser). Nach dem Aufkochen salzen und etwa 20 Minuten garen. Olivenöl zugeben, gut mischen und abkühlen lassen.
3. Gemüse waschen, würfeln und überschüssigen Saft abgießen.
4. Kräuter waschen, trocknen und fein hacken.
5. Alles vermengen und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

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