Brassica rapa subsp. pekinensis
Hersteller: Legutko
Im Paket:0,15 g
Verfügbarkeit:5
2,79€
Preis ohne Steuer 2,25€
Chinakohl "Optiko" F1.

Für Kopfkohlformen des Chinakohls wird die Düngermenge erhöht. Pro Quadratmeter werden im Frühjahr Mineraldünger ausgebracht: 10 g Ammoniumnitrat, 15-20 g Kalidünger, 15-20 g doppelter Superphosphat oder eine entsprechende Menge Mehrnährstoffdünger. Ein Teil des Kalidüngers kann gut durch Asche (100 g = ein Glas) ersetzt werden.
Pflanzen dürfen nicht in frisch umgegrabene Erde gepflanzt werden. Lockere Erde sollte etwas verdichtet werden.
Chinakohl und Blätterkohl werden durch Anzucht und Direktsaat angebaut. Um eine frühe Ernte zu erzielen, wird die Anzuchtmethode verwendet (unbedingt in Töpfen). Die Aussaat erfolgt Mitte April. Für die Bildung eines Halbkopfes werden die Sämlinge 15-20 Tage lang angezogen, und 30 Tage für die Bildung eines Chinakohlkopfes. Die Sämlinge sollten 4-5 Blätter haben. Die Sämlinge werden Anfang Mai in die Beete gepflanzt. In das Pflanzloch sollten idealerweise 1-2 Teelöffel Volldünger und ein halbes Glas Asche, ein Glas Humus gegeben und mit dem Boden vermischt werden. Gießen und den Boden um die Sämlinge mit den Fingern andrücken.
Pflanzschema: zwei- oder dreireihig, in der Reihe die Pflanzen im Abstand von 20-30 cm, zwischen den Reihen 30-35 cm, zwischen den Zeilen 60-70 cm. Zunächst können die Pflanzen in der Reihe doppelt so dicht gepflanzt und dann in der Phase von 9-10 Blättern ausgedünnt werden, wobei die ausgedünnten Pflanzen zum Verzehr verwendet werden.
Chinakohl und Blätterkohl werden erfolgreich durch Aussaat der Samen in den Boden angebaut. Die frühe Frühjahrsaussaat erfolgt Ende April, oder früher, wenn es der Boden zulässt. Dadurch kann man dem Befall durch den Kohltriebrüssler zuvorkommen. Die Beete werden mit einem Vlies abgedeckt.
Schiessen. Bei der Frühjahrsaussaat ist die Wahrscheinlichkeit des Schiessens der Pflanzen, insbesondere bei Kopfkohlsorten, groß. Daher sollten sie später, frühestens in der zweiten Maihälfte, ausgesät werden. Auch die Pflanzung sollte nicht zu dicht erfolgen. Der günstigste Aussaattermin für Chinakohl und Blätterkohl ist Anfang Juli. In diesem Fall ist der Ertrag höher und die Pflanzen schießen nicht.
Aussaatschema: auf ein niedriges Beet werden 2-3 Reihen ausgesät. In der Reihe werden die Samen im Abstand von 10 cm und 30 cm zwischen den Reihen ausgesät. Diese Kohlsorten dürfen nicht verpflanzt werden, da sie schnell schießen. Daher werden die Sämlinge in der Phase von 9-10 Blättern auf 20-30 cm ausgedünnt und die ausgedünnten Pflanzen zum Verzehr verwendet.
Pflege und Düngung: alle Kohlsorten haben einen hohen Wasserbedarf. Während der Vegetationsperiode wird regelmäßig Unkraut gejätet und der Boden gelockert, 1-2 Mal wird gedüngt. 1-1,5 Wochen nach dem Auspflanzen der Sämlinge erfolgt die erste Düngung: in 10 l Wasser und 1-1,5 l Jauche. Die zweite Düngung erfolgt 2-3 Tage nach dem Ausdünnen. Pro Pflanze wird ein Liter Lösung verbraucht. Die Düngung erfolgt auch nach langen Regenfällen. Nach der Düngung wird der Boden gelockert und die Pflanzen angehäufelt. Im August werden die Köpfe locker zusammengebunden.
Ernte. Chinakohl wird nach der Bildung von Köpfen und dem Schließen der Blätter geerntet. Blätterkohl ist 25 Tage nach der Pflanzung erntereif. Im Spätherbst vor dem Frost wird der Blätterkohl mit den Wurzeln geerntet und im Keller eingegraben. Um den Kohltriebrüssler zu bekämpfen, wird der Kohl sehr früh ausgesät. Chinakohl kann stark von der Kohlfliege befallen werden. Um die Frühjahrskohlfliege zu bekämpfen, wird der Boden mit Dachpappe oder speziellen "Halskrausen" um die Pflanzen direkt nach dem Auspflanzen der Sämlinge abgedeckt.
Die Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen ist die gleiche wie bei anderen Kohlsorten.
Rückkehr an den alten Standort nach 4 Jahren.

Eng.: Chinese cabbage. Suom.: Kiinankaali. Sven.: Kinesisk Salladskål.

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