Preis ohne Steuer 1.65€
Die Leckerste! Hervorragende Lagerfähigkeit.
Eine beliebte frühe Sorte: Vom Auflaufen bis zur Ernte vergehen 65-75 Tage. Die Rüben sind flachrund mit einer nach innen gewölbten Basis, haben eine glatte goldgelbe Schale und wiegen zwischen 60 und 150 g.
Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, süß und reich an Vitaminen, leicht verdaulichen Proteinen und Kohlenhydraten. Die Rüben werden selektiv geerntet, sobald sie einen Durchmesser von 5-8 cm erreichen.
Sie eignen sich wunderbar zum Frischverzehr (in Salaten) oder gekocht (gebraten, geschmort). Stabiler Ertrag: 1,6-3,2 kg/m2.
Anbaubedingungen.
Rüben gedeihen gut auf fruchtbaren, lehmigen und sandig-lehmigen Böden. Die Samen beginnen bereits bei Temperaturen von +2...+3°C zu keimen. Die Kultur ist kälteresistent und verträgt problemlos leichte Fröste, stellt aber hohe Ansprüche an gute Beleuchtung und eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit.
Direktsaat ins Freiland: III - IV.
Pflanzen ausdünnen (vereinzeln): V.
Ernte: VII - VIII.

Um Speiserüben, Rettiche und Steckrüben erfolgreich anzubauen, sollten Sie feuchtigkeitsspeichernde Lehm- oder Sandlehmböden mit neutraler oder leicht saurer Reaktion wählen. Die Speiserübe ist eine Ausnahme, da sie selbst in Böden mit höherem Säuregehalt (pH 5,0) recht zufriedenstellend wächst. Trockene, sandige Böden sind völlig ungeeignet.
Die Bodenvorbereitung für diese Kulturen ist genau dieselbe wie für andere Wurzelgemüse. Auf fruchtbaren Parzellen werden beim herbstlichen Umgraben 10-15 g Superphosphat und 15-20 g Kaliumdünger pro Quadratmeter ausgebracht, im Frühjahr 10-15 g Ammoniumnitrat. Auf weniger fruchtbaren Böden werden Mineraldünger mit organischen Düngern (3-4 kg Humus pro Quadratmeter) gemischt. Um den Säuregehalt bei der herbstlichen Bodenvorbereitung zu reduzieren, muss Kalk (400-500 g/qm) hinzugefügt werden. Unter Speiserüben, Rettichen und Steckrüben darf niemals frischer Mist ausgebracht werden, da dies zu hohlen, verformten Wurzeln und übermäßigem Laubwachstum führt. Konstant hohe Erträge werden nur durch eine ununterbrochene Feuchtigkeitsversorgung der Pflanzen während der gesamten Wachstumsperiode erzielt.
Steckrüben, Speiserüben und Rettiche sind kälteresistente Kulturen, die leichte Frühlings- und Herbstfröste problemlos vertragen. Die optimale Temperatur für den Anbau von Steckrüben und Speiserüben liegt bei +15...+18°C, für Rettiche bei +18...+20°C. Bei heißerem Wetter wird der Geschmack der Wurzeln schnell holzig und leicht bitter. Der Pflanzort muss sonnig sein. Steckrüben werden im zeitigen Frühjahr, spätestens am 10.-15. Mai, gesät. Speiserüben und Rettiche für den Sommer- und Herbstverzehr werden zur gleichen Zeit wie Steckrüben gesät. Für die Winterlagerung werden Rettiche jedoch am 10.-15. Juni und Speiserüben am 10.-15. Juli gesät. Diese Kulturen werden auf ebenem Boden oder in Beeten mit einem Reihenabstand von 35-40 cm für Rettiche und Steckrüben und 25-30 cm für Speiserüben gesät. Rettiche dürfen nicht zu dicht stehen; der Abstand in der Reihe muss 20-25 cm betragen. Die Samen werden in einer geringen Tiefe von 1,5-2 cm gesät. Säen Sie ausschließlich trockenes Saatgut. (Interessanterweise können Setzlinge für den Anbau von Steckrüben verwendet werden, jedoch nicht für Speiserüben). Die Pflege der Kultur erfordert ein regelmäßiges Auflockern des Bodens zwischen den Reihen. Zur Abwehr und Bekämpfung von Kreuzblütler-Erdflöhen werden junge Pflanzen mit verschiedenen Aufgüssen (Knoblauch, Tabak etc.) besprüht oder dick mit Asche und Tabakstaub bestäubt. Es ist von entscheidender Bedeutung, damit frühzeitig zu beginnen, um eine massenhafte Vermehrung der Schädlinge zu verhindern. Wenn sich die ersten zwei echten Blätter bilden, ist ein Ausdünnen (Vereinzeln) zwingend erforderlich, wobei 6-8 cm Abstand zwischen Speiserüben und 13-18 cm zwischen Steckrüben und Rettichen gelassen werden. Nach dem Ausdünnen ist es vorteilhaft, die Kulturen mit Stickstoffdünger zu versorgen: 10-15 g pro Quadratmeter (oder 3-4 mal verdünnte Gülle). Nach 20-25 Tagen erfolgt eine zweite Düngung mit Phosphor-Kalium-Düngern mit 10 g pro Quadratmeter (Kaliumdünger können erfolgreich durch Holzasche — 200 g/qm — ersetzt werden).
Am besten ist es, Wurzelgemüse vor dem Auftreten starker Herbstfröste zu ernten. Bei ausgegrabenen Wurzeln werden die Blätter vorsichtig abgeschnitten und die Wurzeln vorübergehend direkt auf dem Feld mit Erde (eine 8-10 cm dicke Schicht) bedeckt (eingeschlagen). Wenn sich das kühle Wetter stabilisiert, werden die Wurzeln in einen kühlen Lagerraum oder Keller gebracht. Die Mindestdauer, bevor dieselbe Kultur wieder auf demselben Beet angebaut wird, beträgt mindestens 3-4 Jahre. Ungeeignete Vorfrüchte sind Kohl, Radieschen und andere Kreuzblütler.
Haltbarkeit der Samenkeimfähigkeit: 4-5 Jahre.


