Preis ohne Steuer 2.15€
Spät reifende Hybride des Nantes-Typs. Ausgezeichnete Lagerfähigkeit.
* Möhre - Daucus carota ssp. sativus.
Familie: Doldenblütler.
Anforderungen: Möhren benötigen einen tiefgründigen, gelockerten Boden, eher sandig als lehmig. Ideal ist ein humusreicher Boden, der regelmäßig mit Kompost gedüngt wird.
In steinigen, dichten Böden verformen sich die Wurzeln der Pflanzen. Die Pflanzen vertragen auch keine Staunässe. Es ist wünschenswert, dass der Standort winddurchlässig ist, was den Befall durch Möhrenfliegen verhindert.
Aussaat: Die Aussaat von frühen Möhren kann bei günstigen Bedingungen bereits ab Ende Februar im Freiland erfolgen. Da die Früchte klein sind, beträgt der Abstand zwischen den Reihen 15-20 cm. Die Sämlinge werden in der Reihe auf einen Abstand von 5 cm ausgedünnt. Nachfolgende Aussaaten von mittleren und späten Sorten erfolgen von April bis Ende Juni. Diese Sorten werden mit etwas größerem Abstand ausgesät. Die Saattiefe beträgt 3 cm. Die Samen müssen fest in die Erde gedrückt werden. Die ersten Triebe erscheinen erst nach 3-4 Wochen. Als Orientierungshilfe werden zusammen mit den Möhren oft einige Radieschensamen ausgesät. Diese keimen deutlich schneller und zeigen die Umrisse der Saatreihen an, was das spätere Hacken erleichtert. Die lange Keimdauer von Möhrensamen kann um fast 2 Wochen verkürzt werden, wenn die Samen vor der Aussaat mit feuchtem Sand in einem Plastikbeutel vermischt und 3 Tage lang bei Raumtemperatur vorgekeimt werden.
Düngung: Möhren gehören zu den Mittelzehrern und benötigen keine übermäßige Düngung. Die Hauptmenge an organischem Dünger wird im Herbst in den Boden eingearbeitet. Bei guter Kompostversorgung des Bodens reicht es aus (zumindest für frühe Möhren), zerkleinerte Erde mit Kompost in die Furchen zu streuen. Späte Sorten können später zusätzlich mit Brennnesseljauche gedüngt werden. Verwenden Sie auf keinen Fall frischen Mist, auch nicht im Herbst, da dieser Fliegen anzieht. Der relativ hohe Kaliumbedarf wird durch Holzasche gedeckt.
Pflege: Neben der regelmäßigen Lockerung des Bodens ist eine ausreichende Wasserversorgung wichtig. Am besten gießt man abends. Außerdem sollte zwischen den Reihen gemulcht werden. Wenn die Köpfe der Möhren aus der Erde schauen, sollten sie leicht angehäufelt werden, da sie sonst grün werden.
Ernte: Je nach Sorte kann die Ernte vom Sommer bis zum späten Herbst erfolgen. Späte Möhren sollten so lange wie möglich im Boden bleiben und erst vor dem ersten Frost geerntet werden. Vor Minustemperaturen können die Möhren mit einer Decke aus Laub oder Stroh geschützt werden. In einem kühlen Keller sind sie mehrere Monate haltbar.
Biologischer Schutz: Um die Gefahr von Blattflecken zu vermeiden, sollten krankheitsresistente Sorten gewählt werden. Der Befall durch Möhrenfliegen wird in der Regel zu spät erkannt: Ihre Larven dringen in die Frucht ein und hinterlassen Gänge, die mit Kot gefüllt sind. Mit einem speziellen Netz kann man sich vor diesem Befall schützen. Dieses Problem lässt sich auch durch eine sehr frühe Aussaat lösen.

