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Das Fruchtfleisch ist zum Einmachen geeignet. Samen ohne harte Schale.
Anbau.
Der Kürbis stellt an die Anbaubedingungen etwa die gleichen Ansprüche wie die Gurke im Freiland, zeichnet sich aber durch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Bedingungen, insbesondere Temperatur, aus und ist daher besser als andere für den Freilandanbau geeignet. Die Keimung und das Wachstum der Pollen erfolgen bei deutlich niedrigeren Temperaturen als bei Gurken (+14+15°C) und Melonen (+18°C). Warmes Wetter und eine gute Wasserversorgung sind für das Wachstum förderlich, wobei der Kürbis länger als die Gurke ohne Bewässerung wachsen kann. Aufgrund der hohen Windempfindlichkeit wird der Kürbis häufig zwischen Maispflanzen angebaut.
Der Kürbis bevorzugt lockere, humusreiche Böden und reagiert gut auf organische Düngung.
Der Kürbis verträgt keine wiederholte Kultivierung und keine anderen Kürbisgewächse, was auch beim Anbau auf Komposthaufen zu berücksichtigen ist.
Die Ernte kann durch die Anzucht von Jungpflanzen in Gewächshäusern beschleunigt werden. In 10-cm-Töpfe werden 2-3 Samen gesät und 2-3 cm tief gesteckt. Die Samen keimen bei einer Temperatur von +15+20°C. Anschließend wird eine Temperatur von +18/14°C (Tag/Nacht) gehalten. Nach 3 Wochen bilden die Sämlinge 2 Blätter und sind bereit zum Auspflanzen.
Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Temperaturen werden die Pflanzen abgehärtet. Die Setzlinge werden Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, wenn keine Nachtfröste mehr zu befürchten sind.
Die Bestandsdichte beträgt bei Zucchini 0,5-1 Pflanze pro 1 m², bei kriechenden Kürbisarten wird die Bestandsdichte auf 0,3 Pflanzen/m² reduziert. Bewährt hat sich der Anbau auf Mulchfolie. In diesem Fall ist eine Direktsaat ins Freiland möglich.
Die Pflege der Aussaat beschränkt sich auf mehrmaliges Auflockern in geringer Tiefe. Gegen Ende der Vegetationsperiode ist gelegentlich eine Unkrautbekämpfung erforderlich (manuelles Jäten). Ein spezieller Pflanzenschnitt ist nicht erforderlich.
Die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen ist von untergeordneter Bedeutung. Nennenswerte Schäden verursachen nur Viruskrankheiten (Bekämpfung der Überträger erforderlich) und ein spätherbstlicher Befall mit Mehltau.
Ernte und Lagerung.
Der Kürbis wird vor dem ersten Frost nach Erreichen der vollen Reife geerntet. An den Früchten wird ein Stiel von ca. 10 cm Länge belassen. Je nach Produktivität der Pflanze (durchschnittlich 4-5 Früchte pro Pflanze) werden mehr oder weniger schwere Einzelfrüchte geerntet. Das Gewicht einzelner Kürbisse kann bis zu 120 kg betragen, der Ertrag mehr als 1000 dt/ha.
Der Kürbis kann von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten gelagert werden. Die optimale Temperatur in den ersten zwei Wochen der Lagerung beträgt +24+30°C, in dieser Zeit reift er nach und die Schale härtet aus. Danach wird die Lagertemperatur auf +10+13°C gesenkt.

