Capsicum annuum L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:0,1 g
Verfügbarkeit:Lagernd
2.23€
Preis ohne Steuer 1.80€
Paprika „Astor“.
Große und schöne Früchte!
Früher, sehr ertragreicher Hybrid mit gelben Früchten.
Die Pflanzen sind hochwüchsig: etwa 1,0 m. Die Früchte sind länglich (bis 25 cm), rüssel-/hornförmig, leicht gebogen und mit glänzender Schale. Das durchschnittliche Fruchtgewicht beträgt 200–210 g, die Wandstärke etwa 5 mm.
Sehr guter Geschmack: zart, süß und aromatisch. Diese Paprika sind frisch hervorragend und für alle Arten der Zubereitung geeignet.
Empfohlen für den Anbau im Gewächshaus sowie im Freiland. Resistent gegen Tabakmosaikvirus.
Anbauhinweise.
Optimale Keimtemperatur: 25–28°C. Keimlinge erscheinen nach ca. 14 Tagen. Auspflanzen im Alter von 55–60 Tagen (Wuchshöhe ca. 20 cm, etwa 10 gut entwickelte Blätter). Ins Gewächshaus Mitte Mai, ins Freiland Mitte Juni nach Ende der Spätfröste. Pflanzschema 70–90 × 40–50 cm.

Paprika Astor F1

* Gute Vorfrüchte für Paprika sind Kreuzblütler: verschiedene Kohlsorten, Radieschen, Rüben, Rettich, Senf.
Eine schlechte Vorfrucht ist Tomate.
In jedem Fall sollte der Boden vor dem Pflanzen sorgfältig und ausgewogen gedüngt werden.
Ideal sind gut erwärmte sandig-lehmige Böden mit hohem Humusgehalt.

Bei der Standortwahl beachten:
* Paprika verträgt nicht einmal Halbschatten.
* Sie sollte von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in der Sonne stehen.
* Sie braucht nicht nur Wärme, sondern auch viel Licht.

Außerdem mag Paprika keinen starken Wind, besonders keine Zugluft. Ideal ist die Südseite des Hauses: windgeschützt und mit zusätzlichem reflektiertem Licht.
Paprika verträgt keinen kalten Boden. Für eine wirklich gute Ernte sollten Beete mindestens 30–50 cm erhöht werden oder eine Bodenheizung vorgesehen werden. Viele berücksichtigen das nicht und geben bei Misserfolg dem Wetter, der Sorte oder den Samen die Schuld… Dabei kann die Ursache banal sein: kalter und zu dichter Boden, besonders bei hohem Lehmanteil.
Der Feuchtigkeitsbedarf unterscheidet sich von Tomate und Gurke: Paprika liegt dazwischen. Gurken lieben Wärme und Feuchtigkeit, Tomaten Wärme und eher Trockenheit, Paprika hingegen sehr viel Wärme und moderate Feuchte. Mit steigender Temperatur braucht sie mehr Feuchte (ähnlich wie Gurke). Mit sinkender Temperatur sollte die Feuchte eher reduziert werden.
Während der Blüte sollte Überhitzung vermieden werden, da sonst Blüten abfallen und Fruchtansätze welken. Optimal: +24…+28°C.
Während der Fruchtbildung mit stickstoff- und calciumreicheren Düngern versorgen.

* Um bakterielle, pilzliche und virale Erreger auf oder in den Samen zu zerstören und junge Keimlinge vor Krankheitserregern im Boden zu schützen, werden Gemüsesamen vor dem Vorkeimen desinfiziert – 15–20 Minuten in einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung (1 g auf ein halbes Glas Wasser), anschließend gut mit klarem Wasser spülen. Nach der Behandlung färben sich die Samen bräunlich.
Eine weitere wirksame Methode für schwer keimende Samen (Sellerie, Aubergine, Paprika) ist das Sprudeln: Behandlung in sauerstoffangereichertem Wasser (Keimlinge aus gesprudelten Samen erscheinen deutlich früher als aus trockenen).
Zu Hause: Ein Glas zu 2/3 mit Wasser füllen und den Ausströmer eines Aquarienkompressors auf den Boden legen. Samen einfüllen (Masse der Samen etwa viermal geringer als die Wassermasse) und den Kompressor einschalten, sodass Samen, Wasser und Luftblasen ständig in Bewegung sind.
Dauer bis zum Erscheinen der Keimlinge: Sellerie 7 Tage, Aubergine 2 Tage, Paprika 3 Tage.

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