Lycopersicon esculentum Mill.
Hersteller: Seklos AGRONOM
Im Paket:0,2 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.05€
Preis ohne Steuer 0.85€
Tomate "Betalux".
Sehr frühe, determinate Sorte (40-50 cm). Die Früchte sind klein, mit einem Gewicht von 65-70 g. Für den Anbau im Freien bestimmt.
Benötigt kein Ausgeizen.

Tomati lõikamine, Tomati võsundi eemaldamine 

Kulturanforderungen: Aufgrund des hohen Wärmebedarfs und vor allem zum Schutz der Tomaten vor Regen werden sie gerne in Gewächshäusern angebaut.
In Gebieten mit ungünstigen klimatischen Bedingungen können sie nur in Gewächshäusern angebaut werden. Beim Anbau im Freien im Garten sollte der wärmste und sonnigste Platz gefunden werden. Dies muss nicht unbedingt ein Beet sein. Ein idealer Platz ist eine nach Süden ausgerichtete Hauswand, die in hellen Farben gestrichen ist, da die Pflanze teilweise durch einen Dachvorsprung vor Niederschlag geschützt wird. Unter Glas ist auch Sonne erforderlich und eine Beschattung durch andere hohe Pflanzen ist nicht zulässig. Anstelle eines Gewächshauses kann ein mit Folie bespannter Frühbeetkasten verwendet werden.
Tomaten fühlen sich im selben Gewächshaus wie Gurken wohl, obwohl sie etwas unterschiedliche Anforderungen haben. Das Gewächshaus muss unbedingt gut belüftet sein. Gurken, die normalerweise eine feuchte und warme Umgebung bevorzugen, vertragen solche Bedingungen gut. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, fallen Tomaten schnell Pilzkrankheiten zum Opfer.
Aussaat: Die Aussaat erfolgt in Schalen mit nährstoffreicher Erde. Die Keimtemperatur beträgt 20-25 °C. Es können auch direkt 3 Samen in einen Topf gelegt werden, um der stärksten Pflanze die Möglichkeit zu geben, zu wachsen. Unter Glas kann die Aussaat bereits ab Januar erfolgen. Wenn ein zusätzlicher später Ertrag benötigt wird, werden im Juni noch ein paar Pflanzen gezogen. 4 Wochen nach der Aussaat können die Sämlinge aus den Schalen in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.
Pflanzung: Eine zu frühe Verpflanzung ins Freiland kann zu Wachstumsstörungen führen, daher ist es besser, bis Ende Mai zu warten. Beim Umtopfen aus dem Topf in den Topf und bei der endgültigen Pflanzung ins Beet sollte die Pflanze jedes Mal tiefer in die Erde gesetzt werden. In diesem Fall bildet sie Seitenwurzeln und kann zusätzlich Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Die Fläche, die eine Pflanze im Beet einnimmt, beträgt 60 x 60 cm, für kleine Tomaten etwas weniger. Bereits vor dem Einpflanzen in die Erde wird ein Stützpfahl mit einer Höhe von mindestens 2 m eingegraben. Besonders praktisch sind Spiralpfähle, da die Pflanzen nicht angebunden werden müssen. Im Gewächshaus wachsen Tomaten an Seilen mit Schlaufen nach oben.
Düngung: Tomaten benötigen eine große Menge an Nährstoffen. Es wird empfohlen, bereits im Spätherbst verrotteten oder getrockneten Mist in den Boden einzuarbeiten. Dolomitmehl verbessert ebenfalls die Bodenqualität. Im Freiland werden die Düngemittel unmittelbar vor der Pflanzung und dann noch 1-2 Mal ausgebracht. Unter Glas wächst eine größere Anzahl von Früchten, daher müssen die Düngemittel 2-3 Mal ausgebracht werden.
Pflege: Das Entfernen der Seitentriebe ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Pflege von Tomaten. Alle Seitentriebe, die aus den Blattachseln wachsen, müssen sofort entfernt werden.
Im August werden bei Tomaten, die im Freien wachsen, die Triebspitzen abgeschnitten, damit die noch wachsenden Früchte reifen können. Am besten ist es, nur die danach noch wachsenden Fruchtstände zu entfernen und die Blätter zu belassen.
Von der Pflanze sollten alle Triebe entfernt werden, die zwischen den Blattachseln wachsen (Seitentriebe), sowie Blätter, die auf dem Boden liegen; ab Mitte August auch alle noch wachsenden Fruchtstände.
Später werden die Fruchtstände ohnehin nicht mehr reifen. Normalerweise werden nicht mehr als 5-6 Fruchtstände gezogen. Im Gewächshaus können 2-3 Fruchtstände mehr reifen - bis zum Dach, danach wird die Spitze abgeschnitten. Wenn sich Blüten bilden, muss das Gewächshaus gut belüftet werden, besonders an sonnigen Tagen, mittags. Wenn dies nicht möglich ist, sollten die Blütenstände vorsichtig geschüttelt werden, um den Pollen abzuschütteln.
Reichliches Gießen ist notwendig. Mit dem Beginn der Fruchtbildung steigt der Wasserbedarf noch weiter. Eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist die Voraussetzung dafür, dass die Früchte nicht platzen.
Blätter, die sich in Bodennähe befinden, müssen entfernt werden, ebenso wie gelb werdende Blätter - von unten nach oben. Abgeschnittene gesunde Blätter und Seitentriebe bleiben als Mulchmaterial auf dem Boden liegen.
Ernte: Im Gewächshaus nehmen die Früchte im Juni eine rote Farbe an. In einem beheizten Gewächshaus kann die Ernte bereits im April - Mai erfolgen, im Freien - Ende Juli. Die letzte Ernte aus dem Freiland muss vor den ersten Nachtfrösten eingebracht werden. Dabei sollten auch grüne Früchte entfernt werden, die dann auf der Fensterbank nachreifen können.
Biologischer Schutz: Eine sorgfältige Pflege ist die beste vorbeugende Maßnahme gegen alle Arten von Krankheiten, denen Tomaten ausgesetzt sind. Weiße Fliegen lieben ihre Blätter sehr. Überprüfen Sie die Unterseite der Blätter auf ihr Vorhandensein und hängen Sie Klebestreifen auf. Selten werden Tomaten von Milben befallen, viel häufiger von Blattläusen. Es ist ratsam, sich vor Pilzkrankheiten in Acht zu nehmen, deren Wirkung sich zunächst in Form von dunkelbraunen Flecken auf Blättern und Früchten äußert. Von der Krankheit befallene Pflanzen müssen vernichtet werden. Als vorbeugende Maßnahme können die Pflanzen mit Dolomitmehl oder Kalk bestreut und mit Brennnesselbrühe besprüht werden. Kompost verbessert die Bodenqualität. Ziemlich häufig wird ein Phänomen beobachtet, das als "grüner Kragen" bezeichnet wird, wenn sich um den Stiel ein hartes grünes Gewebe bildet. Die Ursache dafür ist ein Überschuss an Stickstoff im Boden oder eine Wachstumsverzögerung. Grauschimmel tritt bei übermäßiger Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus auf.

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