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Eine niedrig wachsende Sorte mit mittlerer Reifezeit: 60-70 Tage nach dem Pflanzen der Setzlinge.
Die Früchte sind aromatisch und haben einen delikaten Geschmack.
Es gibt determinate und indeterminate Tomatensorten. Diese Fachbegriffe bezeichnen Pflanzen mit begrenztem (determinatem) bzw. unbegrenztem (indeterminiertem) Wachstum. Vereinfacht gesagt wachsen indeterminate Tomatensorten so lange, wie es die klimatischen Bedingungen zulassen. Ihre Stängel können eine Länge von 5–7 Metern oder sogar mehr erreichen.
Determinierte Sorten entwickeln sich etwas anders. Nach der Ausbildung von 4–5 Blütenständen bildet nur noch die Endknospe den Blütenstand. An diesem Punkt stellt das Wachstum des Hauptstamms sein Wachstum ein. Falls gewünscht, kann das Wachstum einer solchen Pflanze fortgesetzt werden. Dazu wird einer der oberen Seitentriebe senkrecht nach oben geleitet. Dieser Trieb ersetzt später den Hauptstamm, jedoch nur so lange, bis sich an seiner Spitze ein Blütenstand bildet.
Determinate Tomatensorten reifen tendenziell früher. Allerdings können ihre Früchte, selbst innerhalb eines Blütenstands, stark in der Größe variieren. Dies fällt besonders bei unbeständigem Wetter auf. Determinate Tomatenpflanzen werden oft einfach als Zwergtomaten bezeichnet. Sie sind tatsächlich kleinwüchsig und eignen sich daher gut für den Anbau in kleinen Gewächshäusern. Allerdings können solche Pflanzen Nährstoffe, insbesondere Magnesiumsulfat, schlechter aufnehmen, weshalb determinate Sorten häufiger gedüngt werden müssen als höhere Sorten. Normalerweise sind die Wachstumsmerkmale einer bestimmten Sorte auf der Samenpackung angegeben. Fehlen diese Informationen, sollten Sie die Samen besser nicht kaufen, da indeterminate Sorten im Freien sehr schwer anzubauen sind und determinate Sorten selbst im Gewächshaus besondere Pflege benötigen.

