Solanum lycopersicum L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:5 s.
Verfügbarkeit:Lagernd
3.90€
Preis ohne Steuer 3.15€
Tomate „Kokoro“ F1.
Eine frühe, mittelgroße (unbestimmte) Hybrid-Sorte, die außergewöhnlich schmackhafte Tomaten hervorbringt. Das Fruchtgewicht beträgt 300 g. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 1,2–1,6 m.
Tomaten dieser Sorte werden Liebhaber von schmackhaften und süßen Früchten ansprechen, die keinen Saft enthalten und fast keine Kerne aufweisen (geeignet für Salate und zum Einmachen).
5 Samen = 3-4 m².
Unter günstigen Wachstumsbedingungen ist mit einem Ertrag von 8–10 kg zu rechnen.

* Sobald das zweite echte Blatt erscheint, werden die Sämlinge in Torfhumus-Töpfe oder -Würfel, Papier- oder Pappbecher, die mit einer Nährlösung gefüllt sind, umgepflanzt.
Die besten und gesündesten Sämlinge werden zum Umpflanzen ausgewählt. Sie werden vorsichtig aus der Anzuchtschale genommen, mit einem Stäbchen in die Erde gedrückt und der Sämling hineingesetzt. Zuvor wird ein Drittel der Hauptwurzel entfernt, um eine gute Wurzelentwicklung zu gewährleisten. Beim Einpflanzen werden die Wurzeln des umgepflanzten Sämlings fest mit Erde angedrückt, damit er nicht herausgezogen wird.
Sämlinge werden immer etwas tiefer pikiert, als sie in der Anzuchtschale gewachsen sind. Beim Pikieren werden die Sämlinge bis zu den Keimblättern eingepflanzt.
Die Töpfe mit den verpflanzten Sämlingen werden großzügig mit 20–25 °C warmem Wasser gegossen und 24 Stunden lang beschattet. Die Tagestemperaturen liegen bei 15–18 °C, die Nachttemperaturen bei 10–12 °C. Sobald die Pflanzen angewachsen sind, werden sie näher ans Licht gestellt.
Es empfiehlt sich, Pflanzen mit Zusatzbeleuchtung zu versorgen, um die Tageslichtstunden auf 12–14 Stunden pro Tag zu verlängern. Leuchtstoffröhren sollten anfangs 15–20 cm über den Pflanzen angebracht und mit zunehmendem Pflanzenwachstum höher gesetzt werden.
Eine Düngung mit Bewässerung wird ebenfalls empfohlen. Während der Wachstumsphase der Sämlinge sollten drei zusätzliche Düngergaben im Abstand von 10–12 Tagen erfolgen: die erste 10 Tage nach dem Umpflanzen.
Die erste und zweite Fütterung erfolgen mit folgender Dosierung: 5 g Harnstoff, 40 g Superphosphat und 15 g Kaliumsalz pro Eimer Wasser.
Die dritte Düngung erfolgt mit der doppelten Düngermenge: 0,5–0,6 Liter Nährlösung werden für 16–17 Pflanzen verwendet. Nach jeder Düngung werden die Sämlinge unbedingt mit klarem Wasser abgespült, um die Nährlösung von den Blättern zu entfernen.
Bei der Düngung muss der Zustand der Sämlinge überwacht werden: Bei schwachem Wachstum sollte die Harnstoffdosis erhöht, bei starkem Wachstum Phosphor-Kalium-Dünger hinzugefügt werden.
Werden Tomatensämlinge in Anzuchtkästen oder isolierten Gewächshäusern vorgezogen, ist zu beachten, dass beim Umpflanzen zahlreiche Wurzeln abgerissen werden. Dadurch verringert sich die Wasseraufnahmefähigkeit des gesamten Wurzelsystems erheblich. Die verbleibenden Wurzeln können das durch Verdunstung über die Blattoberfläche verlorene Wasser nicht mehr ersetzen, was die Lebensfunktionen der Pflanze beeinträchtigt. Je größer das Ungleichgewicht zwischen der Wasseraufnahmefähigkeit der Wurzeln und der Verdunstungskapazität der Blattoberfläche ist, desto stärker werden die Lebensfunktionen der Pflanze beeinträchtigt. Daher reagieren reife, gut belaubte Sämlinge besonders empfindlich auf das Umpflanzen. Tomatensämlinge sollten idealerweise 60–70 Tage alt sein.

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