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Eine frühe Sorte (Wachstumsperiode 70–75 Tage). Diese Sorte kann sowohl im Freien als auch im geschützten Boden angebaut werden.
Die Früchte sind fleischig, sehr schmackhaft und wiegen 150-170 g.

* Tomatenpflege.
Tomatenpflanzen regelmäßig gießen (sofern es nicht regnet) – einmal wöchentlich großzügig. Nach dem Gießen die Erde zwischen den Reihen auflockern. Unregelmäßiges Gießen, insbesondere bei Trockenheit, kann zu Blütenendfäule und -rissen führen. Düngen Sie frühestens zehn Tage nach dem Pflanzen. Verwenden Sie zunächst eine Königskerzenlösung (ein Eimer Königskerze auf zehn Eimer Wasser) oder, noch besser, eine Hühnermistlösung (ein halber Eimer auf die gleiche Menge Wasser).
Nach dem Düngen werden die Pflanzen angehäufelt – niedrig wachsende Sorten sollten vollständig angehäufelt, höhere Sorten einzeln. Das Anhäufeln fördert das Wurzelwachstum, verbessert die Nährstoffversorgung und beugt Fruchtfall vor.
Die weitere Düngung erfolgt (je nach Zustand der Pflanzen) alle zehn Tage mit einem Volldünger (60 g Gartendüngermischung) oder 10 g Harnstoff und Kaliumchlorid sowie 40 g Superphosphat pro 10 Liter Wasser. Falls Kaliumsulfat vorhanden ist, kann dieses in der gleichen Menge anstelle von Kaliumchlorid verwendet werden. Auch ein Komplexdünger mit Spurenelementen ist geeignet (40 g pro 10 Liter Wasser). Vor der Blüte 1 Liter Dünger pro Pflanze, danach 2 Liter pro Pflanze.
Düngen sollte mit dem Gießen kombiniert werden. Wenn Sie bemerken, dass sich die Blätter Ihrer Pflanzen einrollen, verzichten Sie vorübergehend auf Superphosphat und erhöhen Sie die Dosis von Kalium- und Stickstoffdünger auf 30 g pro 10 Liter Wasser. Alternativ können Sie die Pflanzen mit Borax (2 g pro 10 Liter Wasser) gießen, etwa einen halben Liter pro Pflanze.
Sind keine Mineraldünger verfügbar, düngen Sie die Pflanzen mit einer Lösung aus Königskerze oder Vogelkot, jeweils acht- bis zehnfach mit Wasser verdünnt. Geben Sie gleichzeitig Holzasche in die Furchen um die Pflanzen herum, etwa eine halbe Tasse pro Pflanze. Bei üppigem Laub und verzögerter Blüte und Fruchtbildung sollten Sie Stickstoffdünger (organische und mineralische) vollständig meiden. Zu viel Stickstoff führt zu Übergewicht, was die Fruchtbildung und -reife verzögert und zudem die Anreicherung von Nitraten begünstigt.
Wie kann man die Reifung beschleunigen?
Diese Frage ist besonders für Gärtner von Interesse, da jeder möchte, dass alle Früchte am Strauch reifen. Um dies zu erreichen, müssen die Pflanzen zunächst richtig erzogen werden.
Tomaten verzweigen sich stark, wobei aus jeder Knospe in der Blattachsel des Hauptstamms ein Seitentrieb wächst. Das Entfernen dieser Seitentriebe nennt man Ausgeizen. Wird die Pflanze nicht ausgegeizt, bildet sie zahlreiche Seitentriebe mit jeweils einem Blütenstand. Je mehr Seitentriebe, desto langsamer bilden und reifen die Früchte. Das Ausgeizen beschleunigt nicht nur die Fruchtreife, sondern erhöht auch den Ertrag der ersten Ernte deutlich.
Durch das Entfernen von Seitentrieben werden die Pflanzen zu einem, zwei oder drei Stämmen geformt:
Bei der einstämmigen Form werden alle Seitentriebe, die sich in der Blattachsel jedes Blattes bilden, vom Hauptstamm entfernt;
Bei einer zweistämmigen Pflanze werden alle Seitentriebe entfernt, mit Ausnahme eines Triebs, der direkt unter dem ersten Blütenstand wächst.
bei einer dreistämmigen Pflanze - neben dem Stiefsohn befindet sich ein weiterer Trieb darunter, der jedoch der stärkste ist und unter dem ersten Blütenstand verbleibt.
Die Pflanzen müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden, sodass die Triebe nicht länger als 4–5 cm sind (am besten entfernt man sie mit einer Schere und lässt einen 1 cm langen „Stummel“ stehen, damit sich an dieser Stelle nicht schnell ein neuer Trieb bildet).
Neben dem Auskneifen von Seitentrieben werden auch andere Techniken eingesetzt, um den Fruchtansatz und die Reifung zu beschleunigen, wie zum Beispiel die Blattdüngung mit Superphosphat.
Zu Beginn der ersten Blütenbildung werden die Pflanzen mit einem 0,5%igen Superphosphat-Extrakt (50 g pro 10 Liter Wasser) besprüht. Der Superphosphat-Extrakt wird am Vortag zubereitet. Die benötigte Menge wird in heißes Wasser gegeben und mehrmals umgerührt. Die Lösung lässt man vor Gebrauch absetzen.
Andere Techniken.
Das Ausgeizen bezeichnet das Entfernen der Triebspitzen an den Fruchttrieben. Dadurch wird das Pflanzenwachstum eingeschränkt, was die Bildung und Reifung der Früchte beschleunigt. Je nach Klimazone, Sorte und Witterung erfolgt das Ausgeizen am zweiten, dritten und vierten Fruchtstand. Dies ist besonders wichtig für hochwachsende, spät reifende Sorten. Gleichzeitig werden alle Blütenstände entfernt, da diese ohnehin keine Zeit mehr haben, Früchte zu entwickeln. Das Ausrichten der Früchte zur Sonne beschleunigt die Reifung der bereits gebildeten Früchte deutlich. Dies gilt vor allem für Zwergsorten. Trockene und gelbe Blätter sollten entfernt werden. Holzstützen (sogenannte Schlingen) sollten unter die Fruchtstände gelegt oder die Fruchtstände am Stiel befestigt werden, um sicherzustellen, dass die Früchte ausreichend Sonnenlicht erhalten und nicht auf dem Boden liegen.
Ein Längsschnitt durch den Stängel beschleunigt die Fruchtreife. Dieser Schnitt wird 5–6 cm lang und in 12 cm Höhe über dem Boden durchgeführt. Ein 0,5 cm dickes und 2 cm breites Stück Holz wird in den Schnitt eingeführt und mit der breiten Seite nach unten umgedreht, um die Stängelwände zu trennen. Auch die Unterbrechung der Nährstoff- und Wasserzufuhr beschleunigt die Fruchtreife. Dazu fasst man den unteren Teil des Stängels mit beiden Händen und zieht die Pflanze vorsichtig nach oben. Durch das Durchtrennen der Wurzeln wird die Nährstoffzufuhr eingeschränkt, was ebenfalls die Fruchtreife beschleunigt.
Es ist wichtig, die letzten beiden Schritte nicht zu früh durchzuführen, da sonst viele kleine, unreife Früchte entstehen, was den Ertrag mindert. Am besten pflückt man alle reifen Früchte von den Sträuchern, solange sie noch braun (oder sogar grün oder gerade erst weiß werden) sind, und lässt sie nachreifen. Dadurch reifen die restlichen Früchte deutlich schneller, was den Ertrag erhöht.
Die Reifung erfolgt in einem gut belüfteten Raum bei +20 °C bis +25 °C. Bei +12 °C verlangsamt sich die Reifung deutlich, und bei Temperaturen unter 10 °C verfaulen viele Früchte. Die Früchte werden in maximal zwei bis drei Lagen auf Regalen, Gestellen oder in Kisten gelagert. Um die Reifung zu beschleunigen, werden einige rote Früchte zu Kisten mit grünen Früchten gegeben. Reife Früchte geben Ethylen ab, welches die Reifung beschleunigt.
Wenn die Reifung verzögert werden muss, um die Haltbarkeit von Frischobst zu verlängern, werden die Kisten täglich kontrolliert und rote Früchte daraus aussortiert.

