Valeriana officinalis L.
Hersteller: Franchi
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Baldrian (Valeriana officinalis L.) - eine mehrjährige krautige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 200 cm.
Die Rhizome sind vertikal, kurz, 10 cm oder länger, 3 cm dick, mit lockerem Kern, oft hohl mit Querwänden. Der Geruch von Wurzeln und Rhizomen ist stark, eigentümlich, der Geschmack würzig - süßlich-bitter. Der Stängel ist gerade, oben verzweigt, grün. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Der Blütenstand ist schildförmig, stark verzweigt, bis zu 30 cm lang und 15 cm breit. Die Blüten sind weiß-rosa.
Wird als Beruhigungsmittel, Antikonvulsivum, krampflösendes, kardiovaskuläres und verdauungsförderndes Mittel verwendet. Die Aussaat erfolgt im zeitigen Frühjahr. Die Rhizome können ab dem ersten Lebensjahr im Spätherbst geerntet werden.

Echter Baldrian - Valeriana officinalis.
Mehrjährige krautige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 1-1,5 m. Die Rhizome sind vertikal, kurz, 10 cm oder länger, 3 cm dick, mit lockerem Kern, oft hohl mit Querwänden. Der Geruch von Wurzeln und Rhizomen ist stark, eigentümlich, der Geschmack würzig, süßlich-bitter. Der Stängel ist gerade, oben verzweigt, grün. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Der Blütenstand ist schildförmig, stark verzweigt, bis zu 30 cm lang und 15 cm breit. Die Blüten sind weiß-rosa.
Die Aussaat erfolgt im zeitigen Frühjahr. Die Rhizome können ab dem ersten Lebensjahr im Spätherbst geerntet werden. Blüht von Juni bis August (im 2. Jahr). Baldrian ist kälteresistent und feuchtigkeitsliebend. Zu therapeutischen Zwecken werden das Rhizom und die Wurzeln verwendet. Sie werden in der Zeit ausgegraben, in der die Früchte bereits abgefallen sind, die Stängel mit den Dolden aber noch erhalten sind.
In der Volksmedizin werden Aufgüsse, Abkochungen und Extrakte als Beruhigungsmittel bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Migräne und Asthma bronchiale eingesetzt.
Standort: sonnenliebend, aber nur bei ausreichender Feuchtigkeit. Verträgt Halbschatten. Liebt nahrhafte Gartenböden. Feuchtigkeitsliebend. Benötigt viele Jahre lang keine Umpflanzung. Die meisten Arten sind winterhart.
Vermehrung: durch Samen und vegetativ. Die Samen sind klein, aber es gibt keine Schwierigkeiten bei der Keimung und Anzucht von Sämlingen. Bei einer frühen Frühjahrsaussaat im Gewächshaus erfolgt die Blüte im 2. Jahr.
Die vegetative Vermehrung ist einfach - durch Teilung und Bewurzelung von Trieben. Die beste Zeit ist der Beginn des Frühlingswachstums. Eine ausgezeichnete Bienenweide.
Vermehrung durch Samen (ihre Keimfähigkeit bleibt nicht länger als ein Jahr erhalten): Aussaat im Frühjahr oder vor dem Winter.
Baldrian bevorzugt fruchtbare Böden und verträgt deren Versauerung schlecht.
Beste Vorkulturen: Hülsenfrüchte, Wurzelknollen und Schwarzbrache.
Im Herbst werden die Samen in Rillen ohne Einarbeitung in einer Tiefe von 3-4 cm ausgesät. Im Frühjahr werden sie in einer Tiefe von 1-2 cm eingearbeitet. Aussaatmenge - 0,5 g/m2. Zwischen den Reihen wird ein Abstand von mindestens 45 cm gelassen. Während der Keimung darf der Boden nicht austrocknen. Die Keimung erfolgt am 12-20 Tag.
Pflege besteht aus Jäten, Auflockern des Bodens, Bewässern und Düngen. Beim Anbau von Baldrian werden im 2. Jahr die Blütenstiele 3 Mal geschnitten, sobald sie eine Höhe von 20-30 cm erreicht haben. Diese Maßnahme erhöht den Ertrag um 30-40 % und erhöht die biologische Aktivität der Wurzeln erheblich. Die Wurzeln werden im 2. Lebensjahr im Spätherbst geerntet, jedoch spätestens 2 Wochen vor dem Gefrieren des Bodens.
Die Rhizome und Wurzeln des Baldrians enthalten ätherisches Öl, Glykoside, Spuren von Alkaloiden, Gerbstoffe, Harzsubstanzen, Saponine und organische Säuren. Zu therapeutischen Zwecken werden Präparate dieser Pflanze seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. verwendet.
Anfangs wurden sie in Form von trockenem Kraut und Wurzeln gegen Erstickung und als Diuretikum verwendet. Im Mittelalter - zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, gegen Epilepsie und als Mittel zur Beruhigung des Nervensystems.
Derzeit ist experimentell nachgewiesen, dass Baldrian die Hemmprozesse verstärkt, die Reflexerregbarkeit reduziert, Krämpfe der glatten Muskulatur löst und daher als Beruhigungsmittel bei Schlaflosigkeit, Nervosität, Krämpfen der Herzkranzgefäße, Migräne und Verstopfung eingesetzt wird. Für die Zubereitung eines Aufgusses werden 2 Esslöffel Rohmaterial mit 1 Glas kochendem Wasser übergossen, 15 Minuten bei schwacher Hitze erhitzt, abgekühlt und abgeseiht. 3-4 Mal täglich nach den Mahlzeiten 2-3 Esslöffel einnehmen.

Harilik palderjan

Mehr erfahren: "Echter Baldrian".

Eng.: Common valerian, garden valerian, fragrant valerian. Suom.: Rohtovirmajuuri, virmajuuri. Sven.: Läkevänderot, valeriana, vendelört, äkta vänderot. Bot. syn.: Valeriana baltica Pleijel.

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