Preis ohne Steuer 1.65€
Zwischensaison (der Zeitraum von der Massenkeimung bis zur ersten Ernte beträgt 70–81 Tage). Die Pflanze hat eine mittelgroße, blaugrüne Blattspreite mit mäßiger Zergliederung.
Die Frucht ist rund bis länglich-rund und hat eine glatte, leicht segmentierte Oberfläche. Die Grundfarbe ist grün und weist ein netzartiges Muster auf. Das Muster besteht aus mittelbreiten, dunkelgrünen, stacheligen Streifen.
Die Rinde ist mitteldick, hellgrün und ledrig. Die Frucht wiegt 4–6 kg. Das Fruchtfleisch ist rot, dicht, zart, sehr süß und saftig. Der Geschmack ist sehr gut.
Geeignet für den Anbau in Foliengewächshäusern und im Freiland. Früchte sind gut transportierbar. Hoher Wärmebedarf. Resistent gegen Blattfleckenkrankheit und Athraknose.
Säen Sie die Setzlinge Ende April/Anfang Mai. Die Setzlinge wachsen 30–35 Tage und werden Ende Mai/Anfang Juni gepflanzt. Die Direktsaat erfolgt im April/Mai, nachdem die Frostgefahr vorüber ist. Die Pflanzen werden an ein Spalier gebunden, alle Seitentriebe werden bis zu einer Höhe von 50 cm entfernt und nachfolgende Triebe oberhalb des ersten bis dritten Blattes abgeknipst.
Freilandanbau in Streubeeten ist möglich. Die Bewässerung erfolgt mäßig, insbesondere während der Fruchtreife. Der marktfähige Ertrag liegt bei ca. 5 kg/m².
Resistent gegen Anthraknose und weniger als mäßig anfällig für Fusarium-Welke. Pflanzmuster: 70 x 150 cm.

* Gesalzene Wassermelone.
Seit der Antike wird der Zubereitung von Wassermelonen besondere Bedeutung beigemessen, da sie bei Anämie, Lebererkrankungen und Arteriosklerose hilfreich sind.
Um eine hohe Qualität der Einlegeware zu gewährleisten, ist ein Keller mit einer konstanten Temperatur von 4 bis 5 °C erforderlich. Wassermelonen werden in Eichenfässern eingelegt, die zuvor abgeschabt und mit kochendem Wasser gedämpft wurden.
Zusätzlich wird gut gewaschener Flusssand zum Schichten der Früchte benötigt. Ein 150-Liter-Fass benötigt etwa 70 kg Sand. Dieser wird zunächst gesiebt, 24 Stunden in Wasser eingeweicht, gemischt und gewaschen, bis der Sand klar ist. Vor dem Hinzufügen der Wassermelonen wird der Sand mit kochendem Wasser überbrüht.
Alle Einlegevorgänge werden direkt im Keller durchgeführt, sonst rührt sich das Fass nicht. Zum Einlegen eignen sich am besten kleine Wassermelonen (1–2 kg) mit dünner Schale (z. B. die Sorte „ Ogonjok “). Die Früchte sollten reif, aber nicht überreif sein (es darf kein Hohlraum um den „Stiel“ herum vorhanden sein). Beim Klopfen klingen solche Wassermelonen unreif. Zum Einlegen bereiten Sie eine Lake ähnlich der für Gurken vor.
Die Wassermelonen werden so in das Fass gelegt, dass sie von allen Seiten von Sand umgeben sind und sich weder berühren noch berühren. Dazu wird eine 5–6 cm dicke Sandschicht auf den Boden gegeben und die Wassermelonen mit 3–4 cm Abstand zueinander angeordnet. Die Zwischenräume werden mit Sand aufgefüllt und verdichtet. Anschließend wird eine weitere 5–6 cm dicke Sandschicht darüber gegeben und am Fassrand Salzlake aufgegossen, sodass diese nicht über den Wasserspiegel steigt. So wird verhindert, dass die Wassermelonen aufschwimmen. Die Anordnung ist abgeschlossen, wenn die Wassermelonen 15 cm vom Fassrand entfernt sind.
Auf die oberste Sandschicht wird ein Holzkreis (gereinigt und gebrüht) gelegt, darauf ein Gewicht (gewaschener Stein, aber kein Kalkstein). Anschließend wird Salzlake bis zu einer Höhe von 5 cm über dem Kreis hinzugefügt.
Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Menge nicht abnimmt. Nach drei bis vier Monaten (meist bis Neujahr) sind die gesalzenen Wassermelonen fertig.

