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Mehrjährige Pflanze. Die Stängel sind aufrecht, 40-60 cm hoch und bilden einen lockeren Busch. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, zwei- oder dreifach gefiedert mit zahlreichen lanzettlichen Segmenten, die unteren gestielt, die oberen sitzend, mit einem eigentümlichen Geruch beim Zerreiben. Die Körbchen sind bis zu 0,7 cm im Durchmesser und in dichten schirmförmigen Blütenständen angeordnet.
Blüht ab Juli 40-45 Tage lang. Bringt Früchte. In Kultur seit 1440.
Die Popularität der Schafgarbe wächst mit jedem Jahr unaufhaltsam, und so präsentiert sie sich uns heute in einem völlig neuen Erscheinungsbild einer Blütenwolke. In ihr prächtiges Gewand gehüllt, wird sie Aufmerksamkeit erregen und bis zum Ende des Sommers einen unverwechselbaren Duft verströmen. Sie ist sowohl in kleinen als auch in großen Gärten, in Staudenbeeten, als Ergänzung im Rosengarten angebracht. Sie sieht bezaubernd in der Umrahmung eines Teiches aus. Sie wird zum Schneiden und zur Dekoration von Wintersträußen verwendet, geschnitten in halboffenem Zustand.
Aussaat:
April-Mai ins Freiland oder vor dem Winter in einer Tiefe von nicht mehr als 0,5 cm. Es ist sehr wichtig, dass der Boden bis zum Zeitpunkt der Keimung immer leicht feucht ist. Die Sämlinge erscheinen am 14.-21. Tag, sie werden vereinzelt, wobei ein Abstand zwischen den Pflanzen von 20-25 cm eingehalten wird.
Pflege: wachsen gut in jedem gut durchlässigen Boden, bevorzugen aber mäßig fruchtbaren, leichten Boden. Benötigen regelmäßige Bewässerung. Bei Wassermangel werden die Blüten kleiner und verlieren ihre Fülligkeit. Es werden seltene Düngergaben mit einer Lösung eines komplexen Mineraldüngers empfohlen.
Blüte: Juni-November im zweiten Jahr.
* Volksweisheit: Der Hund wird keine Flöhe haben, wenn man ein paar geschnittene Stängel Schafgarbe in die Hütte legt.

Mary Dipnall.
Standort: An offenen oder leicht schattigen Plätzen anbauen.
Boden: An den Boden anspruchslos, wächst besser auf nährstoffreichen, leicht feuchten, kalkhaltigen Böden. Ausnahme sind die polsterförmigen Schafgarben. Sie benötigen einen gut durchlässigen (sonst im Winter oder Frühjahr durchnässt) armen und lockeren Boden mit Sand.
Pflege: Reagiert gut auf Düngemittel und Düngergaben.
Vermehrung: Hauptsächlich durch Teilung des Busches, die alle 2-3 Jahre durchgeführt werden muss. Kann im Sommer durch grüne Stecklinge vermehrt werden. Die Vermehrung durch Samen wird selten angewendet.
Verwendung: Für Gruppenpflanzungen, Staudenbeete und zum Schneiden. Die Filz-Schafgarbe wird für Wintersträuße verwendet. Niedrig wachsende Arten werden im Steingarten gepflanzt (z. B. Achillea serbica) und hoch wachsende, die eine Höhe von 1,5 m erreichen, wie Achillea filipendulina mit flachen Blütenständen kleiner gelber Körbchen, werden als einzelne, hintergrundbildende Elemente verwendet. Einige anspruchslose Schafgarbenarten können erfolgreich verwendet werden, um die Bereiche um den Steingarten herum zu füllen, in denen andere Pflanzen nicht gedeihen.
Partner: Schafgarben haben einen horizontal angeordneten Blütenstand und werden als ausgleichendes Element für Blumenbeete verwendet, bei denen der Schwerpunkt auf ährenförmigen Pflanzen liegt. Alle gelbblühenden Schafgarben sind ein guter Kontrast zu leuchtend blauen Blüten, harmonieren mit Pflanzen in warmen Farbtönen und sind vor dem Hintergrund silberfarbenen Laubs äußerst attraktiv.
Schafgarben in Pastelltönen passen gut zu Pflanzen mit bronzefarbenem Laub und zu anderen Blumen in den gleichen zarten Farbtönen. Leuchtend rote und leuchtend rosa Sorten sehen in Kombination mit blauen und violetten Blumen sowie vor dem Hintergrund silberfarbenen Laubs hervorragend aus.
Bot. syn.: Achillea lanulosa Nutt.

