Preis ohne Steuer 1.95€
Frühe, ertragreiche, krankheitsresistente Hybridsorte. Die Früchte sind zylindrisch, ca. 17–20 cm lang, mit charakteristischer hellgrüner Schale, ideal für asiatische Gerichte.
Das Fruchtfleisch ist weiß, fest, ohne bitteren Geschmack, mit zartem süßlichem Aroma. Die Pflanzen sind kompakt, ca. 75 cm hoch, dekorativ und wachsen gut sowohl in Töpfen auf Balkonen als auch in Gewächshäusern.
Verwendung zum Braten, Grillen, Schmoren und Konservieren.
* Auberginen sollten im Gewächshaus am besten getrennt von anderen Kulturen angebaut werden, im Notfall zusammen mit Tomaten.
Zusammen mit Gurken sollten sie überhaupt nicht angebaut werden, da sie unterschiedliche Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit haben.
Beim Anbau zusammen mit hohen Tomaten müssen Auberginen auf der Sonnenseite gepflanzt werden, sonst beschatten die Tomaten sie – dann ist nicht auf eine gute Ernte zu hoffen.
Beachten Sie, dass Auberginensorten von zwergwüchsig bis sehr hochwüchsig erhältlich sind. Informieren Sie sich vor der Pflanzung über die Wuchshöhe.
Im Gegensatz zu Tomaten vertragen Auberginen keine tiefe Pflanzung. Die Tiefe des Pflanzlochs sollte nur 1-2 cm größer sein als die Höhe des Topfes.
Nach dem Pflanzen müssen die Pflanzen 2-3 Tage beschattet und regelmäßig gegossen werden, da Auberginen das Umpflanzen schlecht vertragen (ihr schwaches Wurzelsystem liegt im oberen Bodenbereich).
Auberginenblätter und -triebe sind sehr zart und zerbrechlich. Daher sollten mittelgroße und hohe Pflanzen sofort nach dem Pflanzen an eine zuverlässige Stütze gebunden werden (z.B. an eine Schnur wie Tomaten).
Nach dem Pflanzen wurzeln Auberginen gewöhnlich innerhalb von 10-12 Tagen. In dieser Zeit ist eine flache Lockerung des Bodens und mäßiges Gießen erforderlich. Gießen Sie am besten morgens mit auf +28+30°C erwärmtem Wasser.
Die weitere Pflege beschränkt sich auf das Formen der Pflanzen, Gießen, Düngen und den Schutz vor Schädlingen.
Formen der Pflanzen.
Um einen kompakten Busch mit gut entwickelten Seitentrieben zu bilden, wird die Spitze des Stängels gewöhnlich entfernt, wenn er eine Höhe von 25-30 cm erreicht hat. Danach beginnt die Pflanze sich zu verzweigen.
Meistens lässt man zwei Triebe stehen, an denen sich die gesamte Ernte bildet. Wenn die Triebe sich verzweigen, muss man an jeder Verzweigung einen starken Trieb als Haupttrieb wählen. Den anderen, schwächeren Trieb kneift man nach dem zweiten Blatt über dem Fruchtansatz ab.
Bei sehr heißem und trockenem Wetter können nicht fruchttragende untere Triebe belassen werden, da sie den Boden vor dem Austrocknen schützen.
Zur Beschleunigung der Reife werden die Triebspitzen 3-4 Wochen vor Ende der Vegetationsperiode gekappt.
Noch ein Rat: Das Gewächshaus muss regelmäßig gelüftet werden, da eine Luftfeuchtigkeit über 65-70% unzulässig ist.
Gießen und Düngen.
Aubergine ist sehr anspruchsvoll in Bezug auf Bodenfeuchtigkeit. Feuchtigkeitsmangel führt zum Abfallen von Blüten und Früchten. Gießen Sie immer mit warmem Wasser.
Vor der Blüte 1 Mal pro Woche gießen (10-11 l pro m2), bei Hitze 2 Mal. Während der Blüte und Fruchtbildung mindestens 2 Mal pro Woche gießen (nur an die Wurzel!).
Moderne Sorten benötigen häufige Düngung. Erste Düngung 15-20 Tage nach dem Pflanzen (Königskerze + Nitrophoska). Zweite Düngung zu Beginn der Fruchtbildung (Phosphor und Kalium sind wichtig).
Die Ernte beginnt 30-35 Tage nach der Blüte in der Phase der technischen Reife. Die Früchte werden mit einer Gartenschere abgeschnitten. Überreife Auberginen sind braun, matt und schmecken schlecht.
Bei vollständiger Reife der Auberginen (wenn die Samen reifen) steigt der Gehalt an giftigem Solanin stark an. Bei Vergiftungen können Übelkeit, Erbrechen usw. auftreten. Erste Hilfe: Milch, Eiweiß.

