Preis ohne Steuer 0.85€
Der Butternut „Waltham“ wurde 1960 an der Massachusetts Agricultural Experiment Station durch Kreuzung kultivierter Moschuskürbisse mit wilden afrikanischen Verwandten gezüchtet. Butternut ist zudem extrem früh: Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 85–95 Tage. Er ist in Australien, Afrika, Europa, Asien und Amerika weit verbreitet und dient auf allen fünf Kontinenten als Nahrungsquelle.
Einer der besten Moschuskürbisse der Welt: süß, mit feiner Nussnote, dichtem, buttrigem orangefarbenem Fruchtfleisch und der Fähigkeit, den ganzen Winter zu lagern – sogar einfach auf dem Flur-Boden. Butternuts sind in Europa vergleichsweise neu; selbst in Großbritannien gelten sie vielerorts noch als Neuheit – anders als in Argentinien, von wo aus die Früchte weltweit exportiert werden.
Die Pflanzen wachsen kräftig und bilden lange Ranken. Die Anzahl der Früchte mit 500 g bis 1 kg kann sehr hoch sein – bis zu 30 Stück pro Pflanze. Wichtig ist jedoch eine rechtzeitige Ernte: Wenn die Samen ausreifen, verzögert sich das Wachstum der übrigen Früchte. Unreife, leicht grünliche Früchte reifen im Haus nach und nehmen die typische beige Farbe an. Sehr junge Früchte im Milchstadium eignen sich nicht zum Nachreifen – sie werden nicht richtig ausreifen.
Unter unseren Bedingungen sollte man diese Kürbisse über Jungpflanzen anbauen. Die Samen werden in Behälter in der ersten Mai-Dekade ausgesät. Bis zum Auflaufen ist Wärme nötig: Stellen Sie die Töpfe in ein sonnig erwärmtes Gewächshaus oder unter eine Lampe oder in die Nähe einer Heizung (in kalter Erde können die Samen von innen verderben). Ein Einweichen ist nicht erforderlich. Ins Freiland pflanzt man aus, wenn die Frostgefahr endgültig vorbei ist. Manche verwechseln Butternut wegen der kleinen Größe mit Zucchini, doch im Anschnitt ist er völlig anders: Butternut ist ein Kürbis mit dickem, geradem „Hals“ und einer „Knolle“ am Ende, in der sich eine kleine Samenhöhle befindet. Der restliche Fruchtkörper ist mit zartem orangefarbenem Fruchtfleisch gefüllt. Durch die orange Farbe ist Butternut außerdem eine reichhaltige Quelle an Antioxidantien.
Es gibt unzählige Rezepte: Gemüse-, Fleisch-, Getreide- und Pastagerichte, Suppen, Pürees und Saucen. Er eignet sich hervorragend zum Füllen. Aus zarten Früchten werden Puddings, Torten, Gebäck und kandierte Stücke zubereitet. Schließlich kann man ihn braten oder einfach kochen.
Ein großer Vorteil dieser Sorte: Sie kreuzt sich nicht mit den bei uns weit verbreiteten großfrüchtigen und hartschaligen Kürbissen, einschließlich Zucchini und Patisson. Wenn Sie eigenes Saatgut gewinnen, müssen Sie daher nur Kreuzungen mit Moschus-Sorten befürchten (von denen es bei uns nicht allzu viele gibt).
In 1 Gramm sind 5–7 Samen.

* Kürbismarmelade.
Marmelade gelingt am besten aus kleinen, aber vollständig reifen Früchten. Waschen, in gleich große Würfel schneiden (ca. 1x1x1 cm), 1–2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken.
Blanchieren ist nicht zwingend. In diesem Fall die Kürbiswürfel 10–12 Minuten in eine 1,5%ige Natronlösung legen, anschließend in klarem Wasser spülen und dann kochen.
1 kg geschälter und gewürfelter Kürbis, 1,5 kg Zucker.
Am besten einen Zuckersirup kochen: auf 1 Liter Wasser kommen 1,5 kg Zucker. Den Sirup in zwei Teile teilen. Zuerst die Kürbiswürfel mit heißem Sirup übergießen und mehrere Stunden ziehen lassen.
Dann die Marmelade zum Kochen bringen, 3–4 Minuten köcheln lassen und erneut 6–8 Stunden ziehen lassen.
Kürbis enthält sehr wenig oder gar keine Säuren, daher vor dem zweiten Kochen den restlichen Sirup und Zitronensäure (ca. 3 g) zugeben und ein paar Minuten köcheln.
Gegen Ende des dritten Kochens Vanillin hinzufügen und die Marmelade endgültig einkochen. Der Sirup der fertigen Marmelade soll klar sein, und die Kürbisstücke sollen zuckerdurchzogen und glasig werden.

