Raphanus sativus L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:2,0 g
Verfügbarkeit:4
0.99€
Preis ohne Steuer 0.80€
Radieschen "Saxa" 2 (ökologisch sauber).
Leuchtend rote, saftige und schmackhafte Wurzeln.
Beliebte, frühe Sorte, die bereits am 22.-25. Tag vollwertige Wurzeln bildet.
Für frühe Ernte in Gewächshäusern, für Frühlingsaussaat im Freiland.
Um Radieschen am Ende des Sommers zu erhalten, säen Sie sie Ende Juli oder Anfang August aus. Wächst gut auf fruchtbaren Böden. Ständige Bewässerung ist notwendig.

Redis Saxa 2

* Radieschen gehören zu den Kurztagpflanzen. 
Sie wachsen besser, wenn sie auf einen kurzen Tag umgestellt werden, d.h. von 19 Uhr abends bis 7-8 Uhr morgens mit einer undurchsichtigen schwarzen Folie oder einer Holzkiste abdecken. Bei dieser Anbaumethode und guter Bewässerung können Radieschen bis zu 10 cm im Durchmesser wachsen, ohne ihren Geschmack zu verlieren. Dies sollten sich vor allem Gewächshausbesitzer merken.
Eine der größten Ärgernisse des Gärtners beim Anbau von Radieschen ist die Blüte der Pflanzen. Probieren Sie die alte Bauernmethode aus. Wenn das Radieschen kurz vor dem Austreiben steht, drückt man mit zwei Fingern auf die Wurzel und drückt sie in den Boden, indem man mit der Handfläche auf die Rosette klopft. Hier sind auch die "geheimen Worte" angebracht: "Schwill an, schwill an, aber wage es nicht zu blühen!"
Bei zu langen Tagen können Radieschen auch auf diese Weise beschattet werden. Es wird ein abnehmbarer Rahmen hergestellt, der mit einem undurchsichtigen Material, z.B. Dachpappe, bespannt ist. Der Rahmen wird um 20 Uhr aufgestellt und am nächsten Tag um 7 Uhr morgens wieder abgenommen. Auf diese Weise haben die Radieschenpflanzen einen für ihre Entwicklung normalen 13-Stunden-Tag. Das Schossen von Radieschen kann auch durch eine ständige Feuchtigkeit des Bodens in den Radieschenbeeten reduziert werden. Ein Austrocknen des Bodens ist nicht zulässig. Es wird empfohlen, Radieschen abends alle 2-3 Tage zu gießen, und bei Trockenheit täglich, morgens und abends.
In den ersten 10 Tagen der Radieschenentwicklung muss der Boden beim Gießen bis zu einer Tiefe von 8 cm durchfeuchtet werden, mit Beginn der Wurzelbildung - mindestens 15 cm.
Radieschen, Spinat und Daikon bringen nur bei Kurztagbedingungen einen guten Ertrag, daher können sie Ende des Sommers noch einmal ausgesät werden: in den ersten Augusttagen in nördlicheren Regionen und in der Mitte - bis zum 15. August.
Große Schäden an der Radieschenernte verursachen Kohlfliegen und -flöhe. Um sie loszuwerden, dürfen keine chemischen Präparate verwendet werden, da Radieschen ein schnell wachsendes und saftiges Produkt sind. Besser ist es, nach dem Gießen vor dem Auflockern Tabak zwischen die Reihen zu streuen. Wenn kein Tabak vorhanden ist, ist schwarzer oder roter Pfeffer geeignet (ein Teelöffel pro Quadratmeter).
Beim Anbau von Daikon sollte kein frischer Mist in den Boden eingebracht werden, da dies die Verzweigung der Wurzeln verursacht. Für diese Kultur wird verrotteter Mist im Herbst in den Boden eingearbeitet. Radieschensorten kreuzen sich leicht untereinander, mit wildem und kultiviertem Rettich. Um Samen der gewünschten Radieschensorte im eigenen Garten zu erhalten, müssen die Samenpflanzen mit Gaze isoliert oder ein Rahmen aus feinmaschigem Netz für mehrere Pflanzen hergestellt werden. In diesem Fall werden die blühenden Pflanzen durch Schütteln bestäubt, und unter dem Rahmen können Fliegen gezüchtet werden, indem man Fleisch- oder Fischstücke darunter legt. Um ein kontinuierliches Radieschenband zu erhalten, sollte jede nachfolgende Aussaat unmittelbar nach dem Erscheinen der ersten Blättchen in den vorherigen Pflanzungen beginnen.
Radieschen werden im Herbst von nur wenigen Gärtnern ausgesät, und das zu Unrecht! Herbst-Radieschen schmecken besser als Frühlings-Radieschen: Sie werden groß, bilden nie einen Blütenstand, werden nicht schlaff, sind frei von Bitterkeit, süß und saftig. Außerdem schädigen die Kreuzblütlerflöhe im Herbst die Radieschenkeimlinge fast nicht. Radieschen können bis zum Einsetzen der Kälte auf dem Beet gehalten werden, wobei sie nach Bedarf geerntet werden.
Je nach Standort werden Herbst-Radieschen den ganzen August und Anfang September ausgesät. Diese Termine werden auch durch die Reifezeiten der verschiedenen Radieschensorten beeinflusst. Für den Herbstanbau von Radieschen ist es sinnvoller, frühreife Radieschensorten zu wählen.
Bei starker Verdichtung oder Verunkrautung der Radieschenpflanzungen bilden die Pflanzen kleine und unförmige Wurzeln. Manchmal werden beim Aussäen von Radieschen die Samen verstreut. Sie können dort keimen gelassen werden, wo sie verstreut wurden, und dann bei trübem Wetter vorsichtig aus dem Boden entnommen und an der gewünschten Stelle unter Einhaltung der Pflanznorm verpflanzt werden. Aus den verstreuten Samen wachsen genauso gute Wurzeln, aber nur mit einer Verzögerung von wenigen Tagen, wichtig ist, die reichliche Bewässerung nicht zu vergessen.

Bot.: Raphanus sativus L. var. sativus.

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