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Gärtners Stolz!
Echter Majoran ist eine einjährige oder zweijährige Pflanze (Halbstrauch) aus der Familie der Lippenblütler. Höhe 20-50 cm. Eine gute Bienenweide.
Wird auf leichten, nährstoffreichen Böden angebaut. Majoran ist wärmeliebend und in frühen Entwicklungsstadien frostempfindlich.
Im Süden wird er im Freiland angebaut, in den mittleren und nördlichen Regionen - über Sämlinge. Im letzteren Fall werden die Samen Anfang April ausgesät (mit einer Rate von 0,1 g, um 200 Pflanzen zu erhalten).
Die Samen des Majorans sind sehr klein, sie müssen nicht eingearbeitet werden, es reicht aus, sie anzudrücken. Die Keimung erfolgt am 20.-23. Tag.
Die Sämlinge werden nach dem Ende der Fröste nach dem Schema 20 x 25 cm in den Boden gepflanzt. Die Pflege besteht im Auflockern der Zwischenreihen und im Jäten.
Majoran wird vor der Blüte geerntet. Die Pflanze wird ca. 6 cm über dem Boden abgeschnitten, dann treibt sie wieder aus und bis zum Herbst ist eine zweite reiche Ernte bereit.
1,0 g = 2500-4000 Samen.

Majoran ist ein echter Südländer. Er braucht viel Wärme - deutlich mehr als Oregano. Eigentlich wird diese mehrjährige Pflanze in unseren Breiten deshalb nur als Sommerblume angebaut.
Alternativ: Von der Pflanze können Stecklinge geschnitten, bewurzelt und über Winter im Haus gelassen werden.
1. Mit der Aussaat von Majoran beginnt man im Mai (Temperatur für die Keimung der Samen +18+20°C). Dabei müssen sie nur leicht mit Sand bedeckt werden (keimen im Licht).
2. Später werden die Sämlinge in Gruppen von 3-5 Exemplaren in separate Töpfe umgepflanzt, da die Pflanzen sonst beginnen, sich gegenseitig zu verdrängen.
An einem windgeschützten Ort entwickelt der Majoran kräftige Triebe. Die Sämlinge können nach dem 10. Juni ins Freiland gepflanzt werden.

Majoran. Bot. syn.: Majorana hortensis Moench, Majorana majorana L., Origanum majoranoides Willd.

