Portulaca oleracea var. sativa
Hersteller: Semo
Im Paket:0,4 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.67€
Preis ohne Steuer 1.35€
Portulak - Portulaca oleracea var. Sativa.
Eine frühreife Alternative zu Spinat. Geeignet für den Anbau auf der Fensterbank: Die erste Ernte erfolgt bereits nach 20–30 Tagen.
Ein einjähriges, frühreifes Gemüse mit saftigen, fleischigen Stängeln und Blättern. Ein Beet dieser Pflanze gleicht einem dichten Dickicht aus schönem, glänzendem Laub. Das Grün ist reich an organischen Säuren und enthält Carotin und Vitamine. Es ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen.
Die Blätter und Triebspitzen junger Sprossen werden in Salaten, Suppen und Soßen verwendet. Eingelegter Portulak eignet sich hervorragend als Würzmittel für Fleischgerichte.
Agrartechnologie.
Aussaat: Mai-Juni in gut erwärmten Boden (im Freiland) oder April für Sämlinge in einer Tiefe von maximal 0,5 cm. Der Reihenabstand beträgt 50-60 cm. Sobald die Pflanzen 1-2 Laubblätter haben, werden sie vereinzelt, wobei ein Abstand von 10-15 cm zwischen den Pflanzen eingehalten wird.
Die Pflanze ist wärmeliebend (sie verträgt nicht einmal den geringsten Frost), bevorzugt einen sonnigen Standort und gut kultivierte, fruchtbare und feuchte Böden.
Der erste Steckling wird 20–30 Tage nach der Aussaat geschnitten (fast vollständig). Danach wird der Steckling nach Bedarf wiederholt (bis zur Blüte). Normalerweise werden während der Wachstumsperiode 2–3 Stecklinge geschnitten.
1,0 g = 1900-2000 Samen.

Portulak ist seit der Antike bekannt: Er verbreitete sich von Ägypten, Italien und Griechenland in andere südeuropäische Länder. Im Süden ist er sehr beliebt, und seine Ausbreitung nach Norden begann mit dem Aufkommen preiswerter Abdeckmaterialien.
Die kleinen, rundlich-ovalen, verdickten Blätter sind saftig und knackig mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Sie eignen sich hervorragend für frische Salate und sind an heißen Tagen ein angenehmer Snack. Die fleischigen Triebe (bis zu 1,5 cm lang) werden geschmort, eingelegt, gesalzen und als Beilage zu Fleisch serviert. Die Blätter sind grün, manchmal mit Anthocyanen gesäumt; die gleiche Farbe findet sich auch am kriechenden Stängel, der sich von der Basis verzweigt. In Reihen ausgesät, bildet Portulak im Beet schnell einen dichten Teppich von etwa 20 cm Höhe. Die Blüten sind gelb. Die kleinen, dunkelgrauen oder schwarzen Samen werden 0,5–1 cm tief und mit einem Reihenabstand von 40–50 cm in warmen Boden (+12–+15 °C) gesät; sie keimen in 10–14 Tagen. Die Blätter können in der Regel nach zwei Wochen geerntet werden, gleichzeitig werden die Pflanzen auf 10–15 cm ausgedünnt. Im Sommer in einer Höhe von 3–4 cm über dem Boden abgeschnittene Triebe wachsen innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder nach.
Diese Pflanze verträgt keine Staunässe an Wurzeln und oberirdischen Teilen und gedeiht in jedem Boden, doch fruchtbarer und lockerer Boden bringt kräftigere Sträucher mit großen Blättern hervor. Portulak wird häufig als Pflanzsubstrat verwendet, beispielsweise für Kohl und Tomaten.

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