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Gelbes Fruchtfleisch, Fruchtgewicht 12–15 kg.
* „Marina di Chioggia“ gehört zu den schönsten und einzigartigsten Kürbissen. Die Italiener betrachten diese Sorte als ein Erbe des Meeres und nennen sie das „Meeresungeheuer“.
Chioggia ist eine kleine Stadt im Norden Italiens, in der Region Venetien nahe Venedig. Sie besteht aus drei Inseln, die durch Kanäle und Brücken miteinander verbunden sind.
Die Bewohner von Chioggia lebten seit jeher vom Fischfang und erkämpften sich Tag für Tag ihren Lebensunterhalt vom Meer – trotz aller Gefahren.
Interessanterweise liegt nur etwa 700 Meter entfernt, auf der anderen Seite der Bucht, das Dorf Sottomarina.
Dort betrieben die Menschen seit Jahrhunderten Ackerbau und bauten эту inzwischen berühmte Kürbissorte viele Jahre lang an.
Die Brücke zwischen Chioggia und Sottomarina wurde erst in den 1920er-Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut.
Und erst als man den Kürbis in Chioggia anzubauen begann, erhielt er seinen heutigen Namen.
In Italien werden die Samen im März gesät und die ersten Früchte schon im Juni geerntet. Bei Aussaat Ende Mai erreichen die Früchte bei uns Ende August die technische Reife.
Die größten Exemplare werden bis zu 10 kg schwer. Rechtzeitig geerntet, lassen sie sich gut bis zum Frühjahr lagern.
Die Pflanzen sind sehr wüchsig und reagieren отлично auf nährstoffreichen Boden und regelmäßiges Gießen.
Dieser Kürbis ist zudem äußerst dekorativ. In Italien gibt es die Tradition, einen Kürbis im Haus als Zeichen für Glück und Überfluss aufzubewahren,
was mit der großen Anzahl an Samen zusammenhängt – einem Symbol der Fruchtbarkeit.
200 Gramm Kürbis pro Tag reichen aus, um den täglichen Bedarf des Körpers zu unterstützen.
Durch den niedrigen Kaloriengehalt und den hohen Ballaststoffanteil, der weich kocht und leicht verdaulich ist,
kann Kürbis Teil einer Ernährung zur Gewichtsreduktion sein (bei maßvollem Einsatz von Gewürzen).
Man bereitet ihn mit Reis, Käse, Wurst, Pilzen und Spinat zu, macht Cremes, Suppen und leckere Desserts daraus,
kocht ihn oder bäckt ihn im Ofen, иногда leicht gesüßt, oder backt einfach Kürbiskuchen.

* Im Garten benimmt sich der Kürbis wie ein echter Hausherr: Er nimmt sich den besten Sonnenplatz, und wenn man не aufpasst, breitet er seine Ranken über andere Pflanzen aus – umschlingt Sträucher, klettert auf Bäume, hält sich mit seinen Ranken fest und hängt dort, während die Frucht saftig heranwächst...
Der Kürbis stammt aus den subtropischen Zonen Mittel- und Südamerikas. Nach Europa wurde er Ende des 15. Jahrhunderts gebracht, in Russland begann der Anbau erst im 16. Jahrhundert.
Die Vielfalt an Formen und Arten dieser erstaunlichen Pflanze macht sie vielseitig einsetzbar.
Kürbis wird nicht nur gegessen. Er wird auch für Hausmittel genutzt, und man stellt daraus Gefäße und Behälter zur Lagerung von Öl und trockenen Lebensmitteln, Spielzeuge, Rasseln und Musikinstrumente her. In Moldau werden große Kürbisse zum Beispiel sogar als Behälter zum Einlegen von Gurken verwendet.

