Cucurbita maxima
Hersteller: PNOS
Im Paket:3,0 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.55€
Preis ohne Steuer 1.25€
Kürbis „Danka Polka“.
Buschformiger Kürbis. Runde Früchte, 5–8 kg. Gute Lagerfähigkeit bis Dezember. 1 g = 2–5 Samen.



Kürbis ist eine einjährige Pflanze. Der Stängel ist kriechend oder aufrecht (Buschformen). Bei rankenden Formen werden die Ranken 2–5 m lang. Die Blätter sind groß und lang gestielt. Die Blüten sind getrenntgeschlechtlich und stark duftend. Der Pollen ist schwer und wird nicht durch Wind getragen; die Bestäubung erfolgt überwiegend durch Bienen. Die Fruchtoberfläche kann glatt, gerippt, höckerig oder warzig sein. Das Fruchtfleisch ist saftig und dick; die Farbe reicht von hellcreme bis orange. 
Kürbis ist wärmeliebend, aber weniger wärmebedürftig als Gurke. Samen keimen bei Temperaturen über +14°C. Für gutes Wachstum sind +25…+28°C optimal; auch bei +20…+25°C wächst er gut. Selbst leichter Frost wird nicht vertragen. Bei Kälteeinbrüchen und Pflanzung in kalten Boden kann das Wurzelsystem durch Fäulnis geschädigt werden und absterben. Die Pflanze bildet eine große Blattmasse und benötigt viel Wasser, daher sind Wassergaben wichtig. Gießen Sie reichlich (10–15 l pro Pflanze), besonders während des Rankenwachstums und der Fruchtbildung. 
Kürbis stellt hohe Ansprüche an die Bodenfruchtbarkeit. Einzelne Wurzeln dringen 2–3 m tief, die Hauptmasse liegt jedoch in den oberen 20–25 cm. Wählen Sie gut erwärmte, vor Nordwinden geschützte Standorte mit organik- und nährstoffreichem Boden. Am besten geeignet sind sandige Lehmböden, Lehmböden, Torfböden und Schwarzerde. Schwere Tonböden und staunasse Flächen sind ungeeignet. Kalk sollte nicht direkt für Kürbis ausgebracht werden; gekalkt wird für die Vorkultur. Geeignete Vorfrüchte sind Kohl, Zwiebeln, Kartoffeln und Wurzelgemüse. Nicht nach Gurken, Zucchini und Patisson anbauen. Kürbis ist lichtbedürftig: In der Sonne reift er am besten. Schatten senkt den Ertrag und verschlechtert die Fruchtqualität.

Die Heimat des Kürbis ist Mittel- und Südamerika. Bereits vor 5.000 Jahren wurde Kürbis in Mexiko angebaut; seine Samen wurden in alten peruanischen Gräbern gefunden. Kürbis wurde auch im Alten Ägypten, in Indien und China kultiviert. In Europa erschien diese Kultur Mitte des 16. Jahrhunderts. 
Angebaut werden drei Hauptarten: großfrüchtiger Kürbis, Muskatkürbis und hartschaliger Kürbis. 
Der großfrüchtige Kürbis wächst in gemäßigten Regionen gut; einzelne Exemplare erreichen bis zu 90 kg. Er ist am kälteresistentesten, reift jedoch später als der hartschalige und lässt sich sehr gut lagern, wobei Geschmack und Qualität bis zu 9 Monate erhalten bleiben. 
Der hartschalige (gewöhnliche) Kürbis ist frühreif, aber die Früchte sind kleiner als bei anderen Arten. Die häufigste Form ist eiförmig, leuchtend gelb bis gelb-orange, oft mit Streifen. Die Schale reifer Früchte ist hart; Blätter, Stängel und Fruchtstiele können stachelig sein. 
Muskatkürbis gilt als der schmackhafteste; seine Schale verhärtet долго. Er benötigt deutlich mehr Wärme als die anderen Arten. 
Botanisch gilt die Kürbisfrucht als Beere. Sie ist saftig und enthält im Inneren viele Samen. Der Kürbis ist die größte Beere
Kürbisfrüchte werden nicht nur als Nahrung genutzt: Aus ihnen werden Gefäße, Behälter für Flüssigkeiten und Schüttgüter sowie Musikinstrumente hergestellt. 
Vor allem ist Kürbis eine der besten Nahrungspflanzen. Vom Kaloriengehalt her ist er dem Blumenkohl vergleichbar. Das Fruchtfleisch enthält bis zu 25% Trockenmasse, bis zu 20% Stärke und bis zu 15% Fett. Kürbis ist reich an Pektinstoffen. Er enthält mehr Eisen als viele andere Gemüse und wird daher oft bei Blutarmut empfohlen. Zudem ist Kürbis eine Quelle von Vitaminen (E, T, C, B1, B2, B5) und Carotinoiden sowie Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Cobalt u. a. 
Kürbis wird roh gegessen und vielfältig zubereitet: gebacken, gebraten, gedämpft, geschmort. Aus Kürbis werden Getränke, Konfitüren und kandierte Stücke hergestellt. Kürbisfruchtfleisch gilt als förderlich für den Magen-Darm-Trakt, unterstützt die Galleabgabe und hilft, den Wasser- und Salzhaushalt zu regulieren. Roh oder gekocht wird er häufig bei Herz-Kreislauf-Problemen, Ödemen, Leber- und Nierenerkrankungen, Störungen des Salzhaushalts und Verstopfung empfohlen. 
„Milch“ aus Kürbis- und Hanfsamen gilt als traditionelles Mittel bei Leber- und Blasenbeschwerden. 
Kürbissaft wird als harntreibendes und gallenanregendes Getränk geschätzt; in kleinen Mengen kann er bei Schlafproblemen helfen. 
Kürbiskerne werden seit langem traditionell zur Unterstützung gegen Bandwürmer verwendet. 
Kürbis lässt sich im Winter sogar bei Zimmertemperatur gut lagern und liefert Vitamine, когда anderes Gemüse fehlt. 
In der Urologie wird ein Präparat aus Kürbissamen, z. B. ein Ölextrakt, zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Prostatabeschwerden eingesetzt. 
Kürbisfrüchte sind außerdem ein hervorragendes Futter für Nutztiere.

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